Während die Vorbereitung auch im Bundesliga-Unterhaus in vollem Gange ist, bleibt es sowohl auf als auch neben den Plätzen nicht ruhig.

2. Liga: Der News-Überblick

Zweitgrößte Fluktuation beim MSV

Christopher Weckwerth
15. Juli 2008, 15:23 Uhr

Während die Vorbereitung auch im Bundesliga-Unterhaus in vollem Gange ist, bleibt es sowohl auf als auch neben den Plätzen nicht ruhig.

Eine Übersicht über die wichtigsten Ereignisse der letzten Tage:

Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg hat Ende letzter Woche ein Benefizspiel gegen den Baiersdorfer SV bestritten. Das Ergebnis von 6:1 für die Profis war dabei nebensächlich, denn wichtiger waren die Einnahmen von 20.000 Euro, die der im vergangenen Jahr von einer Sturzflut heimgesuchten Stadt Baiersdorf zukommen.

Die Ostseestädter aus Rostock haben im letzten Testspiel gegen Holstein Kiel am Sonntag nur ein 1:1 erreicht. Die weiteren Tests gegen Herfölge (Dänemark) und Werder Bremen werden wahre Prüfsteine. Zugelangt haben die Hanseaten bereits auf dem Transfermarkt: Für eine Million Euro kommt Martin Retov von Bröndby aus Dänemark.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/008/460-8778_preview.jpeg Manasseh Ishiaku verließ den MSV Duisburg und wird künftig für den 1. FC Köln gegen den Ball treten[/imgbox]

Einiges Neues gibt es in der kommenden Saison beim MSV Duisburg zu sehen. Hinter dem "Club" aus Nürnberg haben die Meidericher die größte Fluktuation zu verzeichnen: 13 Abgängen stehen zehn Zugänge gegenüber. Zuletzt wurde Grégory Christ aus Charleroi (Belgien) ausgeliehen.

Einen neuen Mann konnte auch der Hamburger Kultverein St. Pauli verzeichnen. Benjamin Weigelt kommt aus Aachen und soll die linke Defensivposition einnehmen. Für Weigelt ist St. Pauli bereits der vierte Verein in den letzten 13 Monaten.

Auch die TuS Koblenz, die mit drei Punkten Abzug in die neue Spielzeit startet, hat einen weiteren Transfer getätigt. Von den Stuttgarter Kickers kommt aus der dritten Liga Mustafa Parmak. In die entgegensetzte Richtung geht dafür Sascha Traut. Obendrein erhalten die Stuttgarter eine Ablösesumme.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/006/521-6678_preview.jpeg Laurentiu Reghecampf kam aus Aachen nach Kaiserslautern[/imgbox]

Auf bemerkenswerter Einkaufstour befand sich auch der pfälzische Traditionsclub 1. FC Kaiserslautern. Obwohl finanziell chronisch klamm, konnten Hochkaräter wie Martin Amedick aus Dortmund oder Mathias Abel aus Schalke verpflichtet werden. Anel Dzaka (Koblenz), Mario Klinger (Essen), Florian Dick (Karlsruhe) und Laurentiu Reghecampf (Aachen) vervollständigen die Riege.

Autor: Christopher Weckwerth

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