Es lässt sich nicht verleugnen: In Wattenscheid herrscht Euphorie. Die starken Leistungen in der Vorbereitung versetzen so manchen Anhänger der Sportgemeinschaft in höhere Sphären – sogar vom direkten Durchmarsch wird gesprochen.

SG Wattenscheid: Burgio ist angekommen

"Ein paar bärenstarke Zocker"

Christian Pozo y Tamayo
14. Juli 2008, 20:05 Uhr

Es lässt sich nicht verleugnen: In Wattenscheid herrscht Euphorie. Die starken Leistungen in der Vorbereitung versetzen so manchen Anhänger der Sportgemeinschaft in höhere Sphären – sogar vom direkten Durchmarsch wird gesprochen.

„Das ist völlig übertrieben. Wir werden sicherlich eine gute Rolle spielen und uns hoffentlich frühzeitig aus dem Abschiedskampf verabschieden. Aber ein Maßstab sind solche Testspiele nicht“, tritt Vincenzo Burgio, Neuzugang aus Dröschede, auf die Euphoriebremse.

Der Angreifer hat die ersten Tage an der Lohrheide sichtlich genossen. „Ich bin gut aufgenommen worden, die Jungs sind super in Ordnung“, lobt der 21-Jährige den Teamgeist der Schwarz-Weißen. Auch wenn es für den Konterspezialisten nicht wirklich optimal lief. Das Spiel gegen den FC Schalke musste Burgio von der Tribüne aus verfolgen, Spätfolgen eines nicht ganz ausgeheilten Muskelfaserrisses. „Das war natürlich ärgerlich für mich, aber dafür war ich beim Halleluja-Cup dabei. Ich habe zum ersten Mal vor so einer riesigen Kulisse gespielt.“

Für die kommende Spielzeit hat sich der Lagerlogistiker einiges vorgenommen, weiß jedoch, dass die Konkurrenz nicht schläft: „Im Team sind echt ein paar bärenstarke Zocker, sich da durchzusetzen, wird sicherlich nicht ganz einfach. Aber wenn ich 100 prozentig fit bin, werde ich das schon schaffen.“

Am gestrigen Sonntag-Vormittag bat Cheftrainer Dirk Helmig erstmals selbst zur Trainingseinheit, die ursprünglich auch als offizieller Auftakt geplant war. Als die Ansetzung des Halleluja-Cups und des Schalke-Spiels erfolgte, war eine Kreuzfahrt bereits lange gebucht. Sein Vertreter Carsten Schmitt hielt den A-Lizenzinhaber jedoch auf dem Laufenden. Helmig: „Wir haben regelmäßig telefoniert, außerdem habe ich alles im Internet verfolgt. Die Euphorie ist auch bei mir angekommen.“

Autor: Christian Pozo y Tamayo

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