Fußball-Bundesligist FCR Duisburg hat sich endgültig von EM-Torschützenkönigin Inka Grings getrennt.

Duisburg trennt sich endgültig von Grings

26. Oktober 2006, 13:56 Uhr

Fußball-Bundesligist FCR Duisburg hat sich endgültig von EM-Torschützenkönigin Inka Grings getrennt.

Fußball-Bundesligist FCR Duisburg hat sich endgültig von EM-Torschützenkönigin Inka Grings getrennt. `Eine Rückkehr von Inka Grings in den Kader wird es auf keinen Fall geben´, stellte Duisburgs Vorsitzender Ferdinand Seidelt am Donnerstag unmissverständlich fest: `Eine weitere Schädigung des guten Rufs von Liga und Klub ist nicht akzeptabel. Trainer und Mannschaft haben das Recht, in Ruhe arbeiten zu können.´ Dass der Vize-Meister erst mit ein paar Tagen Verzögerung einen Schlussstrich unter `das Kapitel Grings´ zog, begründete Seidelt wie folgt:

`Jeder Mensch hat das Recht, sich zu verteidigen. Wir haben ein paar Tage gebraucht, um den Vorgang in all seinen Facetten zu beleuchten. Aber am Schluss steht die endgültige Trennung.´ Grings hatte Duisburgs Trainer Dietmar Herhaus zuletzt verbal scharf attackiert. Darauf war die 27 Jahre alte Stürmerin zunächst von ihrem Kapitänsamt entbunden und dann suspendiert worden. Während sich Grings (`Ich habe emotional überreagiert und Dinge gesagt, die ich nicht hätte sagen dürfen´) in der Öffentlichkeit entschuldigte, blieb Herhaus hart: `Es gibt Dinge, die man sich erlauben darf. Aber es gibt auch Tabus.´

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