Für die suspendierte Fußball-Nationalspielerin Inka Grings gibt es bei Vizemeister FCR Duisburg keine Zukunft mehr.

Keine Begnadigung für Nationalspielerin Grings

23. Oktober 2006, 16:51 Uhr

Für die suspendierte Fußball-Nationalspielerin Inka Grings gibt es bei Vizemeister FCR Duisburg keine Zukunft mehr.

Für die suspendierte Fußball-Nationalspielerin Inka Grings gibt es bei Vizemeister FCR Duisburg keine Zukunft mehr. Trainer Dietmar Herhaus hält eine Rückkehr der EM-Torschützenkönigin nach den Vorkommnissen der letzten Wochen für unmöglich. Stürmerin Grings gehörte bereits im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals am Sonntag bei Titelverteidiger Turbine Potsdam (2:3) nicht mehr zum Duisburger Kader. `Der Rest wird vor dem Arbeitsgericht geklärt´, deutete der 46-jährige Herhaus ein juristisches Nachspiel an.

Europameisterin Grings hatte in der vergangenen Woche nach Unstimmigkeiten zwischen ihr und Herhaus mit ihrem Weggang gedroht und dem Verein ein Ultimatum gestellt. Die 27-Jährige hatte angekündigt, `dass ich den Verein wechsle beziehungsweise aufhöre, wenn sich an der Trainerposition nichts ändert´. Daraufhin war Grings, der Anfragen aus dem In- und Ausland vorliegen sollen, am vergangenen Samstag suspendiert worden. Für Grings hatte am Sonntag in Potsdam die isländische Nationalspielerin Margret Lara Vidarsdottir debütiert und gleich einen Treffer erzielt. Ursprünglich war sie erst als Verstärkung für die kommende Saison vorgesehen.

Autor:

Kommentieren