Auf einem guten fünften Rang lief der SV Sonsbeck in der vergangenen Saison über die Ziellinie. Mit einer Wiederholung dieses Ergebnisses würde sich Coach Thomas Geist schon zufrieden geben. Schließlich haben einige Leistungsträger aus verschiedenen Gründen dem Verein den Rücken gekehrt und die Truppe wurde stark verjüngt. Im Interview wagt Geist einen Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Sonsbeck: Coach Geist und die „Verjüngungs-Kur“

„Lasse gerne 3-4-3 spielen“

Christian Krumm
14. Juli 2008, 08:08 Uhr

Auf einem guten fünften Rang lief der SV Sonsbeck in der vergangenen Saison über die Ziellinie. Mit einer Wiederholung dieses Ergebnisses würde sich Coach Thomas Geist schon zufrieden geben. Schließlich haben einige Leistungsträger aus verschiedenen Gründen dem Verein den Rücken gekehrt und die Truppe wurde stark verjüngt. Im Interview wagt Geist einen Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Thomas Geist, heißt Ihr neues Konzept „Kinder an die Macht“?
Wir haben unseren Altersdurchschnitt in der Tat ziemlich gesenkt. Von unseren Neuzugängen ist keiner älter als 24 Jahre. Wir setzen einfach komplett auf junge Leute und wollen eine Mannschaft aufbauen, die über mehrere Jahre zusammen spielen kann. Allerdings sind uns einige Leistungsträger weggebrochen. Teilweise aus beruflichen oder Verletzungs-Gründen, aber auch wegen der finanziellen Komponente sind welche abgehauen, allerdings in die Bezirksliga.
Kann man mit relativ wenig Erfahrung in der Landesliga Niederrein Gruppe 3 bestehen?
Die Klasse wird auf jeden Fall wesentlich stärker sein, da bin ich mir sicher. Schon im letzten Jahr konnte man am Abstiegskampf erkennen, wie ausgeglichen die Konkurrenz war. Aber nun kommen auch noch drei Absteiger aus der Verbandsliga in unsere Staffel. Der FC Bocholt, GSV Moers und der VfL Rhede haben sich zudem noch verstärkt. Hinzu kommen noch gute Teams wie Sterkrade, Klosterhardt und der starke Aufsteiger Warbeyen, der viel Geld in die Hand genommen hat. Das wird nicht einfach.
Also, wie lautet das Ziel?
Wenn wir wieder um den fünften Platz mitspielen könnten, wäre das eine tolle Geschichte. Denn der Schuss kann auch schnell mal nach hinten losgehen. Unser Plus ist die gute Kameradschaft in der Truppe. Außerdem wollen wir über Ehrgeiz und Leistungswillen einige Komponenten wettmachen.
Und was ist Ihr persönliches Vorhaben?
Ich möchte mich auch als Trainer verwirklichen. Man möchte den Jungs seinen Stil beibringen. Das ist in meinem Fall Offensiv-Fußball mit drei Angreifern. Am liebsten lasse ich ein 3-4-3-System spielen.

Autor: Christian Krumm

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