Horror für Hanseatinnen! Der soll verbreitet werden, am kommenden Sonntag, 8. Oktober, gastiert der Hamburger SV ab 14 Uhr auf der Anlage am Stoppenberger Hallo.

SGS: Islacker fraglich - Neid blickt auf Bresonik - Ziel: Horror für Hanseatinnen

og
07. Oktober 2006, 19:51 Uhr

Horror für Hanseatinnen! Der soll verbreitet werden, am kommenden Sonntag, 8. Oktober, gastiert der Hamburger SV ab 14 Uhr auf der Anlage am Stoppenberger Hallo.

Horror für Hanseatinnen! Der soll verbreitet werden, am kommenden Sonntag, 8. Oktober, gastiert der Hamburger SV ab 14 Uhr auf der Anlage am Stoppenberger Hallo. Der Tabellenzweite SG Schönebeck will der Truppe um die Ex-Essenerin Shelley Thompson ein schickes Frustpäckchen packen. Am Tag der Deutschen Einheit trommelte Coach Ralf Agolli seine Truppe ab 15 Uhr zusammen. "Die Mädels müssen sich den freien Tag verdienen", grinst der 44-Jährige breit.
Durch den 2:0-Erfolg beim holländischen Meister SV Saestum tankte die SGS Motivationssprit (Tore: Melanie Hoffmann, Sandra Glahn). "Riesig, was dort abgeliefert wurde, wir hatten keine Probleme, dieses Spitzenteam zu beherrschen", zollt Agolli Lob und freut sich diebisch: "Mensch, für den SVS war das die Generalprobe für das UEFA-Cup-Viertelfinale."
Klar ist schon für Sonntag: Stephanie Schubert fällt gelb-rot-gesperrt für die Viererkette aus, auch Mandy Islacker liegt mit Adduktorenproblemen flach. "Ich glaube nicht, dass Mandy bis dahin fit ist", grübelt Agolli, "egal, wir sind auch so stark genug." Durch einen Erfolg über den HSV und einem parallelen Nicht-Sieg Duisburgs gegen den FFC Frankfurt könnte die SGS Tabellenführer werden. "Schick, aber ich lasse mich nicht beeindrucken", zuckt Agolli mit den Schultern.
"Mir geht auf die Nerven, dass mich immer wieder alle auf unseren 3:2-Erfolg über Potsdam ansprechen. Wichtig war, dass wir auch Crailsheim danach 3:0 geschlagen haben. Das Turbine-Match war für mich ruckzuck erledigt." Markant sicher, dass Potsdam auch das zweite Saisonspiel zuhause gegen Wolfsburg mit 0:1 vergeigte. Beim Länderpokal unterhielt sich Agolli lange mit Silvia Neid, Nationaltrainerin, der natürlich insbesondere auch die SGS-Lobeshymnen von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger in den Ohren klingeln. Agolli: "Sie fragte mich auch intensiv nach Linda Bresonik." Klar, die Essener Neuverpflichtung hat sich ein Nationalmannschafts-Comeback auf die Fahne geschrieben, an Leistung kann Neid nicht vorbei.
Agolli nimmt es alles entspannt zur Kenntnis, wichtig ist für ihn der Sonntag. "Wir sind Favorit, diese Rolle zerrede ich auch nicht, ich nehme sie für meine Mädels an." Die genau so denken. Agolli: "Klar, was mein Team abliefert, ist nicht zufällig zustande gekommen, wir haben kontinuierlich an Qualität zugelegt."

Autor: og

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