Kaum sind Manasseh Ishiaku und Michael Lamey weg, stehen die neuen

MSV: Branco, Adler und Christ sind unter Dach und Fach

Offene Wünsche und Höhenluft

10. Juli 2008, 15:33 Uhr

Kaum sind Manasseh Ishiaku und Michael Lamey weg, stehen die neuen "Zebras" schon parat.

Nach Cedrick Makiadi hat der MSV nun auch Serge Branco, Nicky Adler und Gregory Christ verpflichtet. Und das Trio ist auch gleich mit ins Trainingslager nach Wiesensee im Westerwald gefahren. "Die Jungs sind toll aufgenommen worden, aber sie haben sich auch gleich gut eingefügt", strahlt Rudi Bommer.

Während der Trainer Branco noch aus seiner Frankfurter Zeit kennt und den kamerunischen Nationalspieler für die rechte oder linke Seite in der Viererkette vorgesehen hat, muss er beim Gedanken an Adler schmunzeln. "Nicky hätte uns in der letzten Saison alleine abschießen können", freut sich Bommer, den schnellen Angreifer vom 1. FC Nürnberg für drei Jahre an den MSV gebunden zu haben. "Er passt hervorragend in unser Konzept."

Das gilt auch für Gregory Christ, der die Verantwortlichen beim Halleluja-Cup überzeugte. Der 25-jährige wurde deshalb vom belgischen Erstligisten SC Charleroi bis zum Saisonende ausgeliehen. "Gregory kann hinter den Spitzen sehr flexibel spielen, ist quirlig und dribbelstark. Solche Spieler haben wir gesucht", ist Manager Bruno Hübner von Christs Qualitäten überzeugt. Und auch Bommer hat ein dickes Lob parat: "Mir hat es gefallen, wir frech er sich in Eins-gegen-Eins-Situationen verhalten hat."

Und der Coach schiebt seine beiden noch offenen Wünsche an Hübner direkt nach: "Ich brauche jetzt noch einen Innenverteidiger, weil ich nur drei Mann habe. Zudem müssen wir noch einen Stürmer holen, der Ishiaku ersetzen kann." Auf die Frage, ob Dorge Rostand Kouemaha die Lücke schließen kann, meint Bommer kurz und knapp: "Ja."

Einen guten Eindruck hat auch das Trainingslager hinterlassen. "Wir wollen im nächsten Jahr sogar unser Großes hier abhalten, denn die Bedingungen sind fantastisch", leuchten Bommers Augen. Neben der 6,5 Kilometer langen Laufstrecke und den Plätzen direkt vor der Haustür hat besonders der Hochseilgarten überzeugt.

Bis auf die leicht angeschlagenen Adam Bodzek (Rückenprobleme) und Ivica Grlic (Rippenprellung) waren alle Mann bei den Übungen und Aufgaben in über zehn Metern Höhe dabei. Bleibt nur zu hoffen, dass der Höhenflug des Teams auch in der Saison anhalten wird.

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