Es rumort beim FCR Duisburg! Kein Theater, Aufbruchstimmung pur, das Konzept 2006 wird mit Leben gefüllt.

FCR DUISBURG: Konzept 2006 und Perspektive 2005

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06. Juli 2004, 11:29 Uhr

Es rumort beim FCR Duisburg! Kein Theater, Aufbruchstimmung pur, das Konzept 2006 wird mit Leben gefüllt.

Es rumort beim FCR 2001 Duisburg! Kein Theater, Aufbruchstimmung pur, das Konzept 2006 wird mit Leben gefüllt. Die Spitzenteams der Bundesliga, 1.FFC Frankfurt und der neue Vorzeigeclub und Double-Champion FFC Turbine Potsdam, sind nicht hinter dem Horizont verschwunden, was unter der Saison von der jungen Truppe von FCR-Coach Jürgen Krust bewiesen wurde. Irgendwann, dieser Zeitpunkt darf nicht erst dann sein, wenn Krust alt und klapprig ist, soll nicht nur aufgeschlossen werden, für den Überholvorgang wird jetzt bereits kräftig auf das Gaspedal gedrückt. Grund genug, sich mit Ferdi Seidelt, 1.Vorsitzender des Clubs, zu unterhalten.

Ferdi Seidelt, zu welchen Ambitionen geben Sie grünes Licht?
Nach drei Jahren Aufbauarbeit...

...eigentlich eine Umbruchphase...
haben wir zwei ehrgeizige Ziele. Mit dem "Projekt 2006" der ersten Mannschaft in zwei Jahren den Anschluss nach ganz oben. Mit der "Perspektive 2005" den Aufstieg unserer zweiten Mannschaft in die 2. Bundesliga Nord. Ihr, wie auch unserer Jugend, gilt so viel Augenmerk wie dem Bundesliga-Team. Wir sind sicher, dass die Pools beider Mannschaften so viel Potenzial haben, dass neben dem Projekt 2006 auch die Perspektive 2005 klappt.

Das Erfolgsfundament wird gelegt, nicht eingekauft - korrekt?
Jugend ist unsere Zukunft, die neue Clubanlage das Talente-Hauptquartier.

Sie lieben das Stöbern in der Zahlenstatistik.
Wer wie Rumeln in der ewigen Bundesliga-Tabelle auf Position drei steht, setzt nicht auf Platz, sondern auf Sieg.

Titanenarbeit, Schweiß fließt.
Leistungsträgerinnen wie Silke Rottenberg, Inka Grings, Linda Bresonik, Shelley Thompson, Petra Hauser mussten gehalten werden.

Rundherum tummelt sich wildes Gemüse!
Die bestens ausgebildeten Eigengewächse sind die zweite Säule. Feld drei sind gezielte Neuerwerbungen wie Annike Krahn, Simone Laudehr, Christa Schäpertöns.

Große Talente gibt es im Umkreis genug!
Spannend, wie sich Fatmire Bajramaj entwickelt. Die letzte Saison hat trotz großem Verletzungspech bewiesen, dies ist ein guter Weg. Platz vier, alle Achtung. Wir denken, dem Trainer ein Team an die Hand gegeben zu haben, mit dem mehr möglich.

Was macht das Problem "Kohle" - läuft alles?
Die Frauenfußball-Bundesliga ist ein Premium-Produkt. Wir haben zu unserem Hauptsponsor Sparkasse Duisburg...

...der den hochwertigen Frauen- und Mädchenfußball in Duisburg ohne Zweifel erst möglich macht...
...immer mehr mittlere und kleinere Gönner gefunden. Da dieses Segment aber nur begrenzt, haben wir alle Ausgabenpositionen auf den Prüfstand gestellt. Kein Cent wird unnötig ausgegeben.

Stichwort PCC-Stadion!
Schon beim Martina Voss-Spiel sagte DFB-Direktor Willi Hink zu DFB-Vizepräsident Engelbert Nelle: Jeder Bundesligist in einem solchen Stadion, das wär's! Ich gehe noch einen Schritt weiter: Das PCC-Stadion...

...das sich mit Partner VfB Homberg, dem Niederrhein-Verbandsligisten, geteilt wird...
...ist das Beste der Frauen-Liga. Wir erfüllen damit den Forderungskatalog des DFB bis auf das letzte Komma. Zwölf Prozent Zuschauerplus kommen hinzu. Beide Vereine denken schon heute über eine längerfristige Kooperation nach.

Und die eigene Heimstätte?
Eine schwere Baustelle. Um aus der in die Jahre gekommenen Anlage ein Schmuckkästchen, sprich ein Hochleistungszentrum für den Frauen- und Mädchenfußball zu machen, bedarf es vieler Anstrengungen. Wir sind stolz und glücklich, dass wir im Hochsommer mit ziemlicher Sicherheit den Kunstrasenplatz bauen können.

Jede Menge nationale Berufungen, tut das gut?
Auf der einen Seite sind wir sehr dankbar, dass mit Bresonik, Grings, Patricia Hanebeck, Elena Hauer, Krahn, Kathrin Längert, Laudehr, Stephanie Mpalaskas, Rottenberg, Teresa Trojok, Thompson und Anne van Bonn gleich ein Dutzend aktuelle Nationalspielerinnen zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite hat unser Coach nicht einfach, ein kontinuierliches Training durchzuführen. Die Anwesenheitsstatistik spricht Bände.

Autor: og

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