Der Neuzugang ist ein alter Bekannter: Andreas Gensler heuert wieder bei der SSVg Velbert an. Sein letzter Auftritt für seinen alten und neuen Arbeitgeber war das damalige Verbandspokalfinale gegen Fortuna Düsseldorf, als er das entscheidende 1:0 markierte. Gensler ist sehr zufrieden:

Velbert: Gensler für Kids, Feldhoff für das Team

Comeback bei alten Bekannten

og
30. Juni 2008, 22:52 Uhr

Der Neuzugang ist ein alter Bekannter: Andreas Gensler heuert wieder bei der SSVg Velbert an. Sein letzter Auftritt für seinen alten und neuen Arbeitgeber war das damalige Verbandspokalfinale gegen Fortuna Düsseldorf, als er das entscheidende 1:0 markierte. Gensler ist sehr zufrieden:

„Das ging schnell. Gut, dass ich in Velbert gelandet bin. Wenn ich vorher ein Anforderungsprofil erstellt hätte, würde der Club jedes einzelne Kriterium erfüllen. Das passt wie die Faust aufs Auge.“ Der Mann kennt sich dort aus. „Ich treffe viele alte Bekannte, mit denen ich schon in Velbert oder woanders gespielt habe. Die Clubführung ist mir auch bekannt.“

Nach drei Spielzeiten war für den Wuppertaler SV Borussia und einer Oberliga Nordrhein-Runde für TuRU Düsseldorf ist der 28-Jährige wieder da. Vereinbart wurde eine Zusammenarbeit bis 2009, optional bis 2010. Nach häufigen Verletzungsproblemen in der letzten Saison in der NRW-Landeshauptstadt, ist Gensler dem Lazarett mittlerweile entkommen. „Den Rücken habe durch ein besonderes Programm stabilisiert, ich bin seit einigen Monaten ohne Probleme.“ Und ehrgeizig nach deutlich über 100 Regionalligamatches für Leverkusen, Wuppertal, Dortmund, Fortuna Düsseldorf. „Sagen wir einmal so, ich bringe einiges an Erfahrung mit“, will sich der offensive Allrounder nicht in den Vordergrund drängen. Wichtig, weil Velbert etliche jüngere Kicker holte.

Mit Marc Bach lief der 1,75 Meter-Mann zusammen in der Zoo-Stadt auf, Andy Kohlhaas ist in der Wuppertaler Südstadt sogar „ein Nachbar von mir“. Und eine potenzielle Fahrgemeinschaft. Gensler: „Wir haben uns alle nie aus den Augen verloren.“ Der gebürtige Haaner hat sportlich ein neues Zuhause gefunden, sein Studium wird er auch weiter vorantreiben. In der Wuppertaler Zeit stand die wissenschaftliche Lehramts-Laufbahn in Richtung Grundschule etwas hinten an. „Ich musste mich auf einen Bachelor-Studiengang umschreiben, noch ein weiteres Fach anfangen.“

Germanistik und begleitend sogenannte didaktische Grundlagen in der Mathematik. So dass man sagen könnte, er ist für die Kommunikation im Team und das Ausrechnen der möglichen Aufstiegschancen in Richtung Regionalliga zuständig.
Das Ziel Grundschule fordert zur Nachfrage auf. Gensler: „Mein Ding wären sogar die ganz kleinen Kids im Kindergarten, jetzt habe ich einen Mittelweg gewählt.“ Der Sport spielte eine Rolle, Gensler trainierte ab und zu eine Jugendmannschaft und merkte, den Draht zu den Youngstern hat er. „Ich machte auch ein freiwilliges Praktikum im Kindergarten. Dazu hatte ich einfach Zeit und Lust.“ Durchaus außergewöhnlich! Gensler: „Das liegt mir, man kann noch einiges mit auf den Weg geben.“

Dem Team wird Neu-Coach Markus Feldhoff Pfade vorzeichnen. Gensler: „Ich kenne ihn aus der Zeit in Leverkusen, als er Profi war und ich oben reinschnuppern durfte.“ Außerdem rannte man sich auch in Matches – Feldhoff in Osnabrück, Gensler für den WSV – über den Weg. Allerdings ohne sich weh zu tun. „Wir sind beide offensive Leute, waren also immer weit getrennt.“

Autor: og

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