Eine Halbzeit, zwei Tore – mit seinem Doppelpack zum 3:0 (2:0)
beim Hattinger Bezirksligisten SG Welper schaffte Wuppertals Marcel Reichwein den perfekten Einstand zur Rückkehr.´

WSV: Reichweins Rückkehr mit Doppelpack

„Ich bin ein Alt-Neuzugang“

gri
30. Juni 2008, 18:04 Uhr

Eine Halbzeit, zwei Tore – mit seinem Doppelpack zum 3:0 (2:0)
beim Hattinger Bezirksligisten SG Welper schaffte Wuppertals Marcel Reichwein den perfekten Einstand zur Rückkehr.´

„Es hat einiges gestimmt, vieles aber noch nicht“, analysiert der Angreifer, der in der vergangenen Saison an Kickers Emden ausgeliehen war. Für die Ostfriesen
markierte er zehn Tore in 30 Partien – als Mittelstürmer. „Dort ist Marcel mit seiner Art zu Hause“, bemerkt Trainer Christoph John, der den Blondschopf beim Test-Auftakt als Rechtsaußen einsetzte. „Ich kann beide Positionen spielen, Hauptsache, ich bin dabei“, betont Reichwein.

Wohl wissend, dass seine Chancen auf einen Stammplatz durch den Abgang von Mahir Saglik deutlich gestiegen sind. „Ich weiß, was ich kann. Ob das reicht, kann ich nicht sagen“, erklärt der 22-Jährige. Sein energischer Zusatz: „Ich will da weitermachen, wo ich in Emden in der Rückrunde aufgehört habe.“

Da traf er erstmals im Senioren-Bereich in schöner Regelmäßigkeit. Und auch für die kommende Saison hat er sich eine beachtliche Einschuss-Zahl vorgenommen. „Die genaue Summe möchte ich nicht verraten. Aber natürlich soll es zweistellig werden“, legt sich Reichwein fest. Ein Vorteil, den der Rückkehrer bei diesem Unterfangen hat: Im Gegensatz zu den anderen Neuzugängen muss er sich nicht lange eingewöhnen.
Reichwein wohnt seit einem Jahr bei seiner Freundin in Hagen und bildet zum Training eine Fahrgemeinschaft mit Michael
Stuckmann. „In 20 Minuten bin ich da, daher muss ich nicht extra nach Wuppertal umziehen“, berichtet der Ex-Leverkusener.

Und auch sonst kennt er das Umfeld der Bergischen bestens, konnte in den ersten Tagen schon viele gewohnte Gesichter begrüßen. „Ich bin ein Alt-Neuzugang“, grinst Reichwein, den die Emder nur zu gern gehalten hätten. Sie werden wissen, warum.

Autor: gri

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