Beim ETB läuft die Suche, links defensiv sehen die Verantwortlichen noch Bedarf. Aber alles soll bis zum Vorbereitungsstart am Montag, 7. Juli, erledigt sein. Zuvor hat Neu-Coach Klaus Berge für den 4. Juli einen Laktattest eingeschoben. Dazu drückt die Verantwortlichen immer noch die Keeper-Problematik Tobias Ritz.

ETB: Tobias Ritz mit Absage an "Auflösung"

"Ich verschenke mich nicht"

Oliver Gerulat
30. Juni 2008, 09:48 Uhr

Beim ETB läuft die Suche, links defensiv sehen die Verantwortlichen noch Bedarf. Aber alles soll bis zum Vorbereitungsstart am Montag, 7. Juli, erledigt sein. Zuvor hat Neu-Coach Klaus Berge für den 4. Juli einen Laktattest eingeschoben. Dazu drückt die Verantwortlichen immer noch die Keeper-Problematik Tobias Ritz.

ETB-Manager Toni Pointinger sinniert über "ein ernstes Gespräch", das er mit dem 26-Jährigen führen will. "Allerdings nicht alleine, sondern mit kompetenter Begleitung aus dem Vorstand." Und was sagt Ritz? "Wir sind nicht weiter gekommen."

Konkurrent Marcel Johns verlängerte bis 2009 und lässt Signale durchblicken, dass die Verantwortlichen mit ihm als Nummer eins planen. Bei Ritz wird die Umformulierung seines Papiers das Ziel sein. Gemeint: weniger Kohle soll fließen. "Man müsste mir vielleicht einmal ein Angebot machen", legt sich der Ex-Erkenschwicker fest. "Das soll aber in den wirtschaftlichen Rahmen passten." Noch lieber sähe es der Verein wohl, wenn eine Kontraktauflösung erfolgen würde. "Das mache ich nicht, dass passt nicht zu meiner Situation", legt sich Ritz fest. Der in der letzten Spielzeit eine frühe Verletzung hatte, dann an Johns nicht mehr entscheidend vorbei kam. Angebote bleiben deshalb aus, weil keine Bühne da war.

Für Ritz ist das alles sehr fragwürdig. "Ich höre mir natürlich auch von anderen Vereinen alles an. Aber wir haben Ende Juni und ich gehe doch nicht die Bezirksliga, nur weil mich der ETB plötzlich nicht mehr will. Ich verschenke mich doch nicht." Da ist der Blick zurück natürlich logisch. Als Ritz kam, galt er als einer der besten Nordrhein-Keeper. Nur weil er nicht spielte und es die Liga nicht mehr gibt, muss sich das nicht geändert haben. "Über sportliche Qualitäten wird zurzeit überhaupt nicht mehr geredet", säuert der ehemalige Düsseldorfer. "Der ETB holte mich aus einem bestehenden Vertrag bei der TuRU und jetzt soll ich plötzlich aus dem Abstellgleis stehen? Der Club wollte mich unbedingt und legte mir den jetzt noch geltenden Vertrag vor, den ich unterschrieben habe. Alle waren glücklich." Für Ritz steht fest: "Ich habe mich immer angeboten, Gas gegeben und mir nichts zu Schulden kommen lassen." Schlechte Karten hat Ritz bestimmt nicht.

Autor: Oliver Gerulat

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