Nun ist es amtlich: Anton Stark ist zum Chef des Notvorstands der Spielvereinigung Erkenschwick gewählt worden. Das angestrebte Insolvenzverfahren, welches dem Club eine Zukunft zu ermöglichen soll, hat Insolvenzverwalter Ulrich Zerrath (Recklinghausen) in Angriff genommen und bereits am Freitag ein Gutachten an das Insolvenzgericht abgegeben.

Erkenschwick: Insolvenzverfahren

Rückzug der Reserve

tr
29. Juni 2008, 17:37 Uhr

Nun ist es amtlich: Anton Stark ist zum Chef des Notvorstands der Spielvereinigung Erkenschwick gewählt worden. Das angestrebte Insolvenzverfahren, welches dem Club eine Zukunft zu ermöglichen soll, hat Insolvenzverwalter Ulrich Zerrath (Recklinghausen) in Angriff genommen und bereits am Freitag ein Gutachten an das Insolvenzgericht abgegeben.

Damit könnte der Vorgang eventuell schon am morgigen Montag eingeleitet werden. Stark, der zusammen mit Paul Kantak (Vorsitzender des Fördervereins) und Heinz Kuhlmann (Beirat) regiert, musste aber auch eine harte Entscheidung treffen. Denn die Reserve wird zurückgezogen. Klaus Bockhoff, Sportlicher Leiter der "Schwicker", erklärt: "Auf die zweite Mannschaft müssen wir leider aus finanziellen Gründen verzichten."

Um in der Landesliga aber nicht der Wettbewerbsverzerrung Tür und Tor zu öffnen, hat der Club dem Verband bereits mitgeteilt, dass er die erste drei Spiele nicht bestreiten wird. Grund: Dann steht die Spielvereinigung als erster Absteiger fest und der Startplatz ist nicht völlig verloren.

Autor: tr

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