Laufstege, Topfiguren und jede Menge Sexappeal. Seit der Verpflichtung von Marco Knappik gibt es in Kornharpen nur noch ein Thema: Heidi Klums TV-Show

Kornharpen: Heidi Klum, Laufstege und Sexappeal

Knappik sorgt für Glamour

tr
27. Juni 2008, 09:28 Uhr

Laufstege, Topfiguren und jede Menge Sexappeal. Seit der Verpflichtung von Marco Knappik gibt es in Kornharpen nur noch ein Thema: Heidi Klums TV-Show "Germanys next Topmodel". Warum an der Burkuhle plötzlich Glamour herrscht? Ganz einfach: Marco ist der Bruder von Sarah, Siebtplatzierte der Castingshow.

"Wir haben ihn aber nicht wegen seiner Schwester, sondern wegen seiner fußballerischen Qualität genommen", lächelt Manager Jörg Versen.

Der 19-Jährige kommt aus der A-Jugend der Spielvereinigung Erkenschwick und bringt mit seinen 1,93 Meter ein Gardemaß für die Position des Innenverteidigers mit. "An ihm muss man erst einmal vorbeikommen", ist Versen von der Abgezocktheit des Youngsters angetan. Und auch für Knappik ist der Schritt in die Westfalenliga in Ordnung. "Diese Klasse hatte ich mir als Minimum für mein erstes Seniorenjahr gesetzt", berichtet der Schüler, der im nächsten Jahr sein Fach-Abi bauen wird.

Der Kontakt kam über seinen Teamkollegen und ehemaligen Schulkameraden Ümit Günkaya zustande. "Nach zwei Probeeinheiten habe ich dann einen Ein-Jahresvertrag unterschrieben", brennt Knappik bereits auf die Saison.
Denn die soll für den ehemaligen VfL'er auch eine Art Laufsteg sein, auf dem er sich präsentieren möchte. Wie Sarah.

Die 21-Jährige galt in der dritten Staffel als Publikumsliebling, denn sie avancierte vom hässlichen Entlein zum Topmodel. Hatte sie zu Beginn der Staffel etliche Kilos zu viel auf den Hüften, speckte sie ordentlich ab und galt somit als Vorbild. "Deshalb hat sie auch jetzt noch jede Menge Auftritte", ist Marco sichtlich stolz auf seine Schwester. "Wir beide verstehen uns sehr gut und sie nimmt mich auch öfters zu ihren Veranstaltungen mit. Das ist schon eine coole Welt." Auf die Frage, ob er Sarah dann auch mit nach Kornharpen bringen wird, schmunzelt er: "Sie ist leider kein Fußballfan. Ich denke nicht, dass sich meine neuen Teamkameraden auf sie freuen können."

Dass die Familie durch Sarah nun so im Fokus steht, genießen die Knappiks. "Ich habe mich zu Beginn gewundert, dass Sarah so weit gekommen ist. Aber sie hat mit ihrer Art alle überzeugt und sich schnell in diesem Geschäft zurecht gefunden. Jetzt kommt sie in der ganzen Welt herum."

Sein Zusatz: "Sie hat sich aber nicht verändert und ist noch genauso freakig wie früher." Und Sarah schuf auch den Spruch "Zack, die Bohne." Eine Aussage, die bundesweit auf den Schulhöfen gastiert. "Sie ist eben ein Unikum", stellt Marco fest. Jetzt muss auch er zu einem solchen bei Vorwärts avancieren, dann haben beide Knappiks ihre Laufstege erfolgreich beschritten.

Autor: tr

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