Die Katastrophensaison liegt hinter der TSG und die Verantwortlichen wollen davon auch nichts mehr wissen. Verständlich, denn die Planungen für die neue Westfalenliga laufen auf Hochtouren. Und Sprockhövels neuer, alter Trainer Lothar Huber war etwas voreilig.

Sprockhövel: Samorey hat noch nichts Schriftliches

Meister: "Oberes Drittel"

tr
24. Juni 2008, 08:01 Uhr

Die Katastrophensaison liegt hinter der TSG und die Verantwortlichen wollen davon auch nichts mehr wissen. Verständlich, denn die Planungen für die neue Westfalenliga laufen auf Hochtouren. Und Sprockhövels neuer, alter Trainer Lothar Huber war etwas voreilig.

Denn die Verpflichtung von Gladbecks Keeper Daniel Samorey ist in den Augen von "Boss" Uli Meister noch nicht in trockenen Tüchern. "Wir haben lediglich ein Gespräch mit ihm geführt, aber es gibt nichts Schriftliches und auch keine Zusage von unserer Seite."

Auch wenn damit bislang nur Youngster Ralf Knieps als Torwart fest steht, blickt der Funktionär optimistisch in die Zukunft: "Wir müssen uns konsolidieren, eine vernünftige Saison spielen und dann werden wir auch vorne mitmischen", will Meister einen Platz im oberen Tabellendrittel einfahren. Denn er sieht seine Mannschaft für die anstehenden Aufgaben bestens gerüstet: "Der Punktestand der Vorsaison hatte mit der Leistung nichts zu tun. Wir haben es uns viel besser verkauft, als es die Rangliste aussagt. Wir hatten lediglich zu wenig Durchschlagskraft im Sturm."

Und genau aus diesem Grund sieht Meister Hubers "Kindergarten" auch nicht chancenlos. "In der Westfalenliga sind sehr gute Teams dabei, aber die NRW-Klasse ist schon etwas besonderes", blickt Meister vorsichtig nach oben. "Wir würden gerne wieder in der Oberliga spielen, aber für uns es ist kein Muss, auch wenn ein Spiel vor zigtausend Zuschauern wie gegen Preußen Münster das absolute Highlight ist."

Autor: tr

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