Als Harald Hövel unter der Woche ein Schreiben des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes im Briefkasten hatte, pochte sein Herz wie wild. Doch die Enttäuschung des Sportlichen Leiters der Oestricher folgte sofort. Denn im Umschlag war nicht die erhoffte Nachricht, dass die Sportfreunde als zweiter Nachrücker in die NRW-Liga aufsteigen würden.

Oestrich: Post vom Verband sorgt für Enttäuschung

Hövel: "Bringt nichts, uns verrückt zu machen"

tr
24. Juni 2008, 07:54 Uhr

Als Harald Hövel unter der Woche ein Schreiben des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes im Briefkasten hatte, pochte sein Herz wie wild. Doch die Enttäuschung des Sportlichen Leiters der Oestricher folgte sofort. Denn im Umschlag war nicht die erhoffte Nachricht, dass die Sportfreunde als zweiter Nachrücker in die NRW-Liga aufsteigen würden.

"Wir haben lediglich die Zulassung bekommen, dass wir dürften", ist der erfolgreiche Lizenzantrag für Hövel nicht der Rede wert.

Und die Iserlohner haben nur eine Auflage zu erfüllen. "Bis zum 15. Juli müssen wir ein NRW-Liga taugliches Stadion benennen", erzählt der Funktionär, der mit dem Hembergstadion bereits eine Spielstätte gefunden hat. "Mit einem entsprechenden finanziellen Aufwand wäre es vielleicht zu schaffen, unsere Schledde umzubauen, aber wir wollen keine Risiken eingehen."

Das große Zittern, ob es wirklich noch zum Sprung nach oben reichen wird, geht also weiter. "Wir haben weder Kontakt zum Verband noch nach Ahlen", hängt Hövel derzeit in der Luft. "Da wir die Entscheidung sowieso nicht beeinflussen können, bringt es aber auch nichts, uns verrückt zu machen." Denn erst einmal muss der Verband den Beschwerdeantrag von Germania Gladbeck ablehnen und dann den Rot-Weissen die Spielgenehmigung entziehen, wenn die angegebene Südenkampfbahn nicht die Sicherheitsbestimmungen erfüllt.

"Da der Einspruch des VfL Leverkusen bereits abgeschmettert worden ist, rechne ich auch im Fall Gladbeck mit einer ähnlichen Entscheidung", gibt Hövel offen zu. "Wir müssen jetzt einfach warten, um dann sehr kurzfristig und richtig zu reagieren."

Autor: tr

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