Eine Youngster-Karte für das Kader-„Blatt“ von Coach Markus Feldhoff für die neue „Zockerei“ in der NRW-Liga. Matthias Kaiser wurde von der U19-Bundesligamannschaft des VfL Bochum verpflichtet. „Das ging relativ schnell mit der SSVg“, erinnert sich Kaiser and die Gesprächsrunden, „ich habe ein paar Mal mittrainiert, dann war es eigentlich auch schon klar.“

Velbert: Linksfuß will Trumpf im Feldhoff-„Blatt“ sein

Velbert für Kaiser kein Geheimnis

og
20. Juni 2008, 09:02 Uhr

Eine Youngster-Karte für das Kader-„Blatt“ von Coach Markus Feldhoff für die neue „Zockerei“ in der NRW-Liga. Matthias Kaiser wurde von der U19-Bundesligamannschaft des VfL Bochum verpflichtet. „Das ging relativ schnell mit der SSVg“, erinnert sich Kaiser and die Gesprächsrunden, „ich habe ein paar Mal mittrainiert, dann war es eigentlich auch schon klar.“

Aus einem zarten Interesse von RW Essen an dem Auszubildenden zum Bürokaufmann beim Unternehmen Evonik wurde nichts. Mit Feldhoff hatte Kaiser noch kein Gespräch. „Das folgt jetzt bald.“

Geholt wurde Kaiser für die Rolle des linken Außenverteidigers. „Ich kann aber auch links im Mittelfeld auflaufen“, sieht sich der Linksfuß nach seinen fußballerischen Lehrjahren in der Grönemeyer-Stadt nicht einseitig festgelegt. „Ganz früher gab es noch Schwarz-Weiß Eppendorf“, öffnet Kaiser dabei seinen Lebenslauf, „dort war ich zehn Jahre.“ Danach folgten fünf VfL-Lenze.

Jetzt der Sprung in die NRW-Liga zu den Senioren, kein schlechter Start. Kaiser: „Ich bin absolut ehrgeizig.“ Eine Selbsteinschätzung, die Feldhoff sicherlich gerne hören wird. Kaiser will ins Team drängen und Druck machen. Wenn man seiner Generation die Frage nach Vorbildern stellt, erhält man oft keine überzeugende Antwort. „So was gibt es eigentlich gar nicht mehr. Früher war das vielleicht anders, da fand ich einen Patrick Viera richtig gut.“ Immerhin 101-facher französischer Nationalspieler. Kaiser: „Von einem Philipp Lahm kann man sich sicherlich einiges abgucken.“

Die Realität lautet erst einmal NRW-Klasse. „Da wollen wir, wenn es klappt, oben mitmischen.“ Letztendlich dürfte er die Ziele durchaus forscher formulieren. Kaiser: „Ein neues Stadion kommt.“ Genau! Das zu schick sein soll, um es in ewiger Fünftklassigkeit versauern zu lassen, dazu sitzen Sponsoren in der Warteschleife.

Fest steht, Kaisers Freundin Katharina, angehende Studentin, wird auch im alten Gemäuer Sonnenblume dabei sein. Aus Fußballbegeisterung, nicht weil Kaiser alleine „fremdeln“ würde. Im Kader steht mit Tobias Maschotta ein ehemaliger VfL-U19-Kollege, der den Weg zur SSVg ein Jahr zuvor wagte. Auch Martin Lyttek ist da, der bei den VfL-Amateuren spielte und in der letzten Winterpause kam. „Wir haben uns beim Training ein bisschen ausgetauscht“, erklärt Kaiser. So dass der Defensivmann Bescheid weiß über seinen neuen Verein. Der 1,87 Meter- und 80 Kg-Mann grinst: „Es gibt keine Geheimnisse.“

Autor: og

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren