Ein Stadionaufenthalt ohne Bier und Bratwurst? Undenkbar! Jeder Anhänger des runden Leders weiß ein kühles Blondes und den passenden Grill-Snack zu einem Fußball-Spiel zu schätzen. Doch in Sachen Qualität und Preis/Leistung tun sich manchmal Abgründe auf.

Im Test: Bier und Bratwurst

Stadion Hinsbecker Berg, Kupferdreh

kru
17. Juni 2008, 22:56 Uhr

Ein Stadionaufenthalt ohne Bier und Bratwurst? Undenkbar! Jeder Anhänger des runden Leders weiß ein kühles Blondes und den passenden Grill-Snack zu einem Fußball-Spiel zu schätzen. Doch in Sachen Qualität und Preis/Leistung tun sich manchmal Abgründe auf.

Grund genug für die RS-Redaktion, das Wurst- und Bierangebot der Stadien sowie Sportplätze mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Diesmal steht das Angebot von der Heimspielstätte des SV Kupferdreh, Stadion Hinsbecker Berg, auf dem Prüfstand. Nicht nur das irre Relegationsspiel gegen Preußen Krefeld begeisterte den Zuschauer, sondern auch das „Drumherum“ liegt absolut im grünen Bereich.

Bratwurst

Konsistenz: 4 Würstchen
Auf jeden Fall in Ordnung. Durch das Grillen auf dem Holzkohlegrill wurden Fettspritzer beim Reinbeißen vermieden. Die Wurst überzeugte durch eine ganz feine Konsistenz. So sollte es sein.

Aussehen: 3 Würstchen
Ein wenig zu dunkel. Die schwarzen Stippen, die für eine Braterei auf dem Holzkohlegrill eher typisch sind, gehören dazu, solange sie geschmacklich nicht auffallen. Das war jedoch bei diesem Produkt der Fall.

Preis: 5 Würstchen
1,50 Euro ist für eine Stadionwurst ein absoluter Knaller. Bei diesem Preis muss man ernsthaft darüber nachdenken, ob man nicht noch ein weiteres Mal zuschlägt.

Temperatur: 2 Würstchen
Das Exemplar war bereits fertig gebraten und lag schon einige Zeit auf einer Alufolie an der Seite der Grillfläche. Dadurch konnte man die Wurst zwar problemlos verzehren, aber nur, weil sie lediglich lauwarm war.

Extras: 4 Würstchen
Das Brötchen, in dem die Bratwurst serviert wurde, war große klasse. Knusprig und geschmacklich hervorragend. Auch Senf und Ketchup waren in großen Flaschen vorhanden, Servietten lagen parat. Vermisst wurde eine Ablage für die Wurst, damit man sein Bier nicht abstellen muss, um zu bezahlen.

Geschmack: 2 Würstchen
Wie schon erwähnt: Das leicht Verbrannte schmeckte man schon heraus, zudem ließ die Würze zu Wünschen übrig. Immerhin war das Fleisch ziemlich fein.

Wertung: Ein Würstchen mies, fünf hervorragend

Bier

Schaum: 5 Becher
Lob an den Zapfmeister: Tolle Krone! Beginnend am Strich und endend zwei Zentimeter überm Becherrand. Auch die Konsistenz des Schaums war so wie man es sich wünscht.

Temperatur: 3 Becher
Dafür gibt’s nicht mehr als ein Okay! Zwar musste man durchs Vorzapfen nicht lange warten, aber das ging auf Kosten der Temperatur. Das Nachzapfen hat noch eine geringe Frische gebracht.

Geschmack: 3 Becher
Wenn man ein herbes Bier gewohnt ist, wusste diese Sorte nicht zu überzeugen. Erfrischend war es trotzdem, süffig sowieso.

Autor: kru

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