Noch bis zum Dienstag kann Rouven Schröder durchpusten. In Niendorf genießt er bei den Schwiegereltern die Sommertage am Ostseestrand.

Bochum II: Schröder zwischen Strand und Sohnemann

Erst Ostsee-Brise, dann Profi-Luft

gri
16. Juni 2008, 23:24 Uhr

Noch bis zum Dienstag kann Rouven Schröder durchpusten. In Niendorf genießt er bei den Schwiegereltern die Sommertage am Ostseestrand.

"Da kann man mal richtig abschalten", betont der Defensiv-Mann, der trotzdem vom elf Wochen alten Söhnchen Lennard auf Trab gehalten wird.

Mit der Familien-Idylle ist am Montag in einer Woche wieder Schluss, wenn Schröder in die Geschäftsstelle des VfL Bochum zurückkehrt. Und sobald am 13. Juli die Vorbereitung startet, ist die Doppelbelastung wieder perfekt. "Dann habe ich keinen richtig freien Tag", bemerkt der frühere Duisburger, der seit zwei Wochen vor allem seine Tennis-Qualitäten erprobt. "Ab der nächsten Woche gehen die Laufeinheiten los", will sich der 32-Jährige ganz nach dem individuellen Trainingsplan richten.

Wohl wissend, dass im fortgeschrittenen Fußballer-Alter nicht nur im Fitness-Bereich Ansprüche an ihn gestellt werden. "Ich arbeite gerne mit jungen Leuten zusammen", betont der Leitwolf. Und das Programm für die nähere Zukunft kennt er auch schon: "Ich freue mich vor allem darauf, die Neuzugänge zu integrieren. Das ist eine spannende Sache, sollte aber schnell klappen."

Schließlich hat man in der neuen Regionalliga einiges vor. "Die Problematik ist, dass man die Klasse nicht richtig einschätzen kann. Aber man kann davon ausgehen, dass das Niveau steigen wird", bemerkt der achtmalige Bundesliga-Kicker. Worauf er sich am meisten freut, dass weiß der Ex-Lübecker aber schon ganz genau: "Die Partien gegen RWE werden für uns echte Highlights sein. Wenn man in Essen ins Stadion kommt, spürt man eine Gänsehaut, da gibt es einen Hauch von Profi-Luft", schwärmt Schröder. Vorerst genießt er aber lieber die Ostsee-Brise.

Autor: gri

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