Auf die letzten Neuverpflichtungen muss man in Oberhausen noch etwas warten.

RWO: Monir Ibrahim schlaflos und nicht abgeschrieben

Schäper-OP, Stiepermanns Schritt

cb
16. Juni 2008, 11:01 Uhr

Auf die letzten Neuverpflichtungen muss man in Oberhausen noch etwas warten.

Besetzt werden sollen die beiden Flügel und eine Offensiv-Position. Zudem ist Tino Westphal (Verteidiger, Hüls) weiter ein Thema bei den Kleeblättern. Aber der kommende Coach Jürgen Luginger, der sein Samstag in Dubai weilt, betont: "Das kann jetzt alles noch etwas dauern. In den nächsten Tagen wird sich wohl nichts tun."

Dafür aber im Bereich der Verlängerungen. Thomas Schlieter unterzeichnete mittlerweile einen für die Zweite Liga gültigen Vertrag, Julian Lüttmann soll am Montag folgen. Womit man bei 17 Kickern für das Bundesligaunterhaus angekommen wäre.
Nun zu den Abgängen. Hier haben Thomas Tennagels (Bonner SC) und Marcel Stiepermann (RW Essen) einen neuen Arbeitgeber gefunden. Anders sieht es bei Tobias Schäper, Ahmet Delic, Lukas Fronczyk und Monir Ibrahim aus. Speziell Schäper hat aktuell andere Gedanken, denn am 23. Juni muss er sich einer Knie-OP unterziehen, "erst danach weiß ich, wie lange ich ausfalle. Aber ich weiß, ich kann wieder spielen. Ich kämpfe mich zurück."

Ebenfalls ungewiss ist die Zukunft von Ibrahim. Das Interesse aus Münster ist erloschen, Kleve soll weiter in der Verlosung sein, auch wenn der Kontakt in den letzten Tagen fehlte. Ibrahim: "Ich schlafe ganz schlecht. Denn es ist das erste Mal, dass ich nicht weiß, wo ich in der neuen Spielzeit auflaufe. Mein Ziel bleibt, in der Regionalliga unter zu kommen. Vielleicht muss ich mich dann in ein paar Wochen per Probetraining bei möglichen Vereinen anbieten. Dafür mache ich jetzt schon viel. Wenn es eine Chance gibt, will ich topfit sein." Und wenn nicht, ist da immer noch RWO, denn Luginger hat Ibrahim noch nicht abgeschrieben: "Wir versuchen alles, damit er bleibt. Ich werde noch mal mit ihm sprechen."

Anders ist die Situation bei Stiepermann, der mit Blick auf den neuen Arbeitgeber aus Essen berichtet: "Man wollte mich schon vor zwei Jahren, dann wieder in der letzten Saison. Und trotz meiner Blessuren gab es jetzt die dritte Anfrage. Das fand ich stark." Rückblick: Zuletzt hatte der Angreifer die Seuche. Zwei Mittelfußbrüche und zwei Muskelfaserrisse ließen den ehemaligen Wattenscheider zurück fallen. Jetzt, mit einer Platte im Fuß, der Neustart. "Die ist wichtig, allein für die Psyche. Nun fühle ich mich wieder sehr gut. Und zudem ist die Perspektive bedeutend. Ich fange in der Zweitvertretung in der NRW-Liga an, wenn die Leistung stimmt, bin ich eine Option für oben. Ich gebe auf alle Fälle Gas. Denn RWE ist trotz des Abstiegs noch eine große Nummer."

Und mit beiden Teams über der Landesliga vertreten. Stiepermann: "Bei RWO ist die Reserve zu weit unten, daher versuche ich was Neues. Manchmal muss man den Schritt wagen, um voran zu kommen. Aber ich werde definitiv den Kontakt halten, die Zeit in Oberhausen war super."

Autor: cb

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