Die SG Schönebeck spielt bei der Titelvergabe eine echte Hauptrolle. Duisburg baut auf den Schulterschluss beim SGS-Auswärtsspiel in Frankfurt. Das Match wird auf HR-TV live übertragen. Alles „vor bestimmt über 5000 Zuschauern“, wie Siggi Dietrich, Manager der Hessinnen, erklärt.

SG Schönebeck: Agollis Truppe spielt Hauptrolle bei Titelvergabe

„Bis in die Haarspitzen“

og
14. Juni 2008, 20:22 Uhr

Die SG Schönebeck spielt bei der Titelvergabe eine echte Hauptrolle. Duisburg baut auf den Schulterschluss beim SGS-Auswärtsspiel in Frankfurt. Das Match wird auf HR-TV live übertragen. Alles „vor bestimmt über 5000 Zuschauern“, wie Siggi Dietrich, Manager der Hessinnen, erklärt.

„Wir haben alles selbst in der Hand“, legt sich Dr. Jürgen Tritschoks fest, Trainer. Die SGS gewann sechs der letzten sieben Matches. Ein deutliches Zeichen. Für SG-Trainer Ralf Agolli geht es auch um „den Respekt vor Schönebeck, den ich manchmal vermisse.“

Fast alle Augen sind auf seine Auswahl gerichtet. „Wir haben in dieser Saison einiges gezeigt.“ Vor allen Dingen in der Rückrunde, die vielen Remis vor der Winterpause wurmen den 47-Jährigen genug. „An einem guten Tat sind wir in der Lage, jeden zu putzen.“ Es gab ein 4:1 in Duisburg, gegen den FCR, der Frankfurt deutlich beherrschte. Auch wenn Tritschoks auf eine „harte Saison“ und einen „leeren Akku“ verweist und Dietrich ergänzt: „In der nächsten Spielzeit wird es so sein, dass auch der FCR mit dem europäischen Programm merken wird, wie hart das ist. Dann besteht echte Vergleichbarkeit.“

Steffi Weichelt und Mel Hoffmann werden wieder das SG-Angriffsduo bilden, das Frankfurt schocken soll. „Der Hauptpunkt im Training war, daran zu arbeiten, wie man sich aus Drucksituationen befreit“, gibt Agolli einen Einblick. Denn der wird da sein. Der Ex-Krayer: „Es geht darum, schnell zu agieren.“ Um den wunden Punkt „Akku“ zu treffen. Natürlich ist Frankfurt routiniert, aber auch attackierbar. Agolli: „Nerven und Physis, um beides wird es gehen.“ Die SGS sollte frei sein von großer Aufregung.

Eines macht der A-Lizenzinhaber deutlich: „Wer Meister wird, ist mir egal. Ich schaue nur auf meine Mädels. Ich will das Spiel gewinnen.“ Oder anders: „Ich gratuliere danach dem Champion, egal wem.“ Aber natürlich wäre ein Titel im Pott gut. „Sicher“, nickt Agolli ab. Alles auf jeden Fall ohne die Optionen Franzi Weber und Sabrina Duhme. Charline Hartmann ist bekanntlich schon länger nicht dabei.

Und der Rest? Agolli: „Alle sind motiviert bis in die Haarspitzen.“ Zum Beispiel Linda Bresonik, die nach Duisburg wechselt. Ein Eingangsgeschenk könnte der Lorbeer sein. Wer geht nicht gerne zum Meister? Und andererseits – wer schlägt nicht gerne den amtierenden Titelträger, UEFA-Cup- und DFB-Pokal-Sieger?

Autor: og

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