Nach den Niederlagen in Lübeck und Ahlen in der vergangenen Rückrunde musste Fortuna-Trainer Norbert Meier reagieren.

Düsseldorf: Abräumer Claus Costa verlängert bis 2010

Zwischen Wohnungssuche und nächstem Anlauf

kru
12. Juni 2008, 23:11 Uhr

Nach den Niederlagen in Lübeck und Ahlen in der vergangenen Rückrunde musste Fortuna-Trainer Norbert Meier reagieren.

Und somit bekam unter anderem Claus Costa seine Chance, die er eindrucksvoll nutzte und sich nicht mehr aus der Startformation verdrängen ließ. Die starken Auftritte zum Ende der Spielzeit brachten ihm nun auch einen neuen Vertrag bis zum Jahr 2010. RS erwischte den Abräumer im defensiven Mittelfeld bei der Wohnungssuche.
Claus Costa, haben Sie schon gar nicht mehr damit gerechnet, in Düsseldorf zu bleiben, oder wieso suchen Sie ein neues Zuhause?
Ich hatte vor drei Monaten schon gekündigt, weil ich ohnehin eine Wohnung mit Balkon beziehen wollte. Damals standen die Chancen auch noch 50:50, ob ich bleibe oder nicht. Jetzt übernehme ich wahrscheinlich die Wohnung von Marco Christ, der mit seiner Freundin zwei Etagen tiefer geht.
Würden Sie zustimmen, dass Sie für sich persönlich gerade die beste Phase bei der Fortuna erleben?
Nach den beiden Pleiten in Lübeck und Ahlen hat sich unser Trainer überlegt, was er verändern kann und ist auf mich gestoßen. Dann haben wir gegen die BVB-Zweitvertretung 4:0 gewonnen, sind dabei nach 50 Sekunden in Führung gegangen, was uns in die Karten gespielt hat.
Danach folgte eine Erfolgsgeschichte.
Genau, wir haben in Emden einen Rückstand gedreht und man wurde automatisch immer sicherer. Das Selbstvertrauen ist gewachsen und ich habe von Spiel zu Spiel besser agiert.

Wann haben Sie gespürt, dass Sie unter Norbert Meier bessere Chancen haben?
Das kann man nicht am Coach fest machen. Ich habe auch unter Wolf Werner meine Einsätze bekommen, aber es ist auch immer davon abhängig, was für Spielertypen auf welcher Position gebraucht werden. Dass es am Ende so gut lief, hing vor allem mit der Eigendynamik des Erfolgs zusammen.
Wie ärgerlich war der verpasste Aufstieg?
Es hat schon weh getan, weil unsere Serie von 16 Punkten aus den letzten sechs Partien nicht gereicht hat. Dann muss man feststellen, dass in den acht Monaten zuvor die beiden Zähler verloren wurden. Aber man muss Ahlen und Oberhausen gratulieren, weil sie zum Schluss ähnlich konstant waren.
Jetzt wird der nächste Anlauf gestartet?
Natürlich, wir wollen wieder oben mit dabei sein, auch wenn es jetzt schwierig ist eine Prognose zu wagen. Man kennt die anderen Mannschaften nicht so gut, auch unser eigener Kader steht noch nicht komplett.
Zudem kommen Teams aus dem Süden hinzu, gegen die man noch nie angetreten ist.
Aber das wird kein Problem sein. Wir waren bis jetzt immer gut auf unsere Gegner eingestellt und das wird sich sicher auch nicht ändern. Wir werden schon weiterhin mit genügend Informationen versorgt.

Autor: kru

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