Spätestens seit der Verpflichtung von Nationaltorhüter Jens Lehmann scheint Sorgenkind Raphael Schäfer trotz eines bis 2011 laufenden Vertrages beim VfB Stuttgart keine Zukunft mehr zu haben.

Heldt: Gemeinsam mit Schäfer "eine Lösung finden"

Beck bleibt beim VfB

sid
12. Juni 2008, 12:50 Uhr

Spätestens seit der Verpflichtung von Nationaltorhüter Jens Lehmann scheint Sorgenkind Raphael Schäfer trotz eines bis 2011 laufenden Vertrages beim VfB Stuttgart keine Zukunft mehr zu haben.

Für den Fall, dass der Ex-Nürnberger keinen neuen Verein findet, garantiert VfB-Manager Horst Heldt Schäfer zumindest die Teilnahme am Training.

"Raphael hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Wir versuchen, mit ihm zusammen eine Lösung zu finden. Er hat einen Vertrag bei uns und es gibt keinen Grund, warum wir ihn ausgrenzen sollten", erklärte Heldt.

Trotz einer rabenschwarzen Saison und seiner Freistellung vor dem letzten Spiel hatte Schäfer jüngst angekündigt, sich bei den Schwaben durchbeißen zu wollen. "Von einer Zusammenarbeit mit einem Weltklassemann wie Jens Lehmann kann ich sicher auch profitieren", hatte Schäfer gesagt.

Dagegen steht fest, dass der vom Bundesliga-Aufsteiger 1899 Hoffenheim umworbene U21-Nationalspieler Andreas Beck dem VfB erhalten bleiben wird. "Wir hatten nicht vor, Andi abzugeben. Es hat eine Anfrage gegeben, die wir geprüft haben. Jetzt haken wir die Sache ab und machen das, was wir eigentlich vorhatten. Wir wollen nun die Gespräche über eine Vertragsverlängerung fortsetzen", betonte Heldt und hofft auf eine langfristige Zusammenarbeit mit dem talentierten Außenverteidiger.

Bei Mittelfeldspieler Antonio da Silva indes kündigt sich ein Wechsel zum Ligarivalen Karlsruher SC an. Heldt: "Da Silva und wir sind in Gesprächen mit Karlsruhe und drei anderen Vereinen. Momentan sieht es so aus, als ob es sich in Richtung Karlsruhe entwickelt, aber ausschließen kann man auch andere Dinge noch nicht. " Stuttgart will zudem den Schweden Alexander Farnerud, der beim VfB nie richtig Fuß gefasst hat, abgeben.

Autor: sid

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