Public Viewing in Essen - dafür steht vor allem „11 Freunde – die EM Arena“, in der Fußballbegeisterte alle Spiele der EM auf einer 110 m² großen Leinwand live mitverfolgen können. Egal ob von der Kunstrasenwiese, dem Indoor-Biergarten oder den im „Gelsenkirchener Barock“-Stil eingerichteten Wohnzimmern - hier hat der Zuschauer immer einen perfekten Blick auf die Leinwand. Wir haben uns umgesehen.

EM: Ortsbesuch beim Public Viewing in Essen

Fußball schauen in Wohlfühl-Atmosphäre

Carina Neumann
08. Juni 2008, 13:51 Uhr

Public Viewing in Essen - dafür steht vor allem „11 Freunde – die EM Arena“, in der Fußballbegeisterte alle Spiele der EM auf einer 110 m² großen Leinwand live mitverfolgen können. Egal ob von der Kunstrasenwiese, dem Indoor-Biergarten oder den im „Gelsenkirchener Barock“-Stil eingerichteten Wohnzimmern - hier hat der Zuschauer immer einen perfekten Blick auf die Leinwand. Wir haben uns umgesehen.

Am gestrigen Eröffnungstag hatte auch die EM Arena ihre Generalprobe für das heutige Spiel der deutschen Nationalmannschaft. „Wir wollen heut einfach sehen, ob die Akustik stimmt, wie die Organisation stimmt und wie die Leute es annehmen. Doch wir können den heutigen Tag schon als Erfolg verbuchen“, freute sich Yvonne Lünzmann von der TAS Emotional Marketing GmbH, die das Fanfest organisiert. Die Anspannung war bei allen Beteiligten groß. „Für uns alle ist etwas Besonderes. Ich wollte mit dem Fanfest eine Wohlfühl-Atmosphäre kreieren. Man soll sich einfach entspannen können und das Fußballspiel mit Freunden genießen. Ich gehe von meiner Person aus, es ist einfach bequemer sich auf einer Couch mit Freunden unterhalten zu können und dabei das Spiel zu sehen, als auf irgendeinem Platz zu stehen und sich nicht bewegen zu können“, erklärt der Initiator des Public Viewing, Thomas Siepmann, seine Idee.

Die fußballfeldgroße Halle war beim Eröffnungsspiel auch ohne deutsche Nationalmannschaft gut besucht. Ungefähr 1000 Menschen haben sich das Spiel Schweiz gegen Tschechien angeschaut, zum Spiel der türkischen Nationalmannschaft wurde es dann noch einmal voller. Die Organisation der Getränke- und Essenstände war überzeugend. Lange Warteschlangen sah man nicht. Auch die Toiletten waren gut ausgeschildert und sauber.

Das sahen auch die anwesenden Fußballfans so. Sie sahen das Fanfest unisono als „etwas neues, innovatives und einfach ganz anderes“ an. Auch viele deutsche Fans hatten sich das Eröffnungsspiel angeschaut. Die Stimmung in der Halle war zwar später durch die Niederlage der Schweiz etwas bedrückt, dennoch feierten die Anhänger zusammen. Und den ein oder anderen sah man sogar bereits neben den Tischen tanzen.....

Autor: Carina Neumann

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