Iulian Filipescu, dessen Vertrag
beim MSV ausläuft, ist ein cooler
Typ. Er spielte vor tobenden türkischen Fans bei Galatasaray Istanbul, verdiente im hitzigen Spanien bei Betis Sevilla seine Peseten, wechselte dann in die Schweiz, wo er Meister mit dem FC Zürich wurde.

Rumänien: Filipescu sieht Außenseiter-Chancen

„Wer fuhr 2000 nach Hause?“

tt
05. Juni 2008, 22:50 Uhr

Iulian Filipescu, dessen Vertrag
beim MSV ausläuft, ist ein cooler
Typ. Er spielte vor tobenden türkischen Fans bei Galatasaray Istanbul, verdiente im hitzigen Spanien bei Betis Sevilla seine Peseten, wechselte dann in die Schweiz, wo er Meister mit dem FC Zürich wurde.

International mischte „Fili“ bei
der großen Turnieren (zwei Europameisterschaften, eine WM) mit. Jetzt drückt er seinen Landsleuten die Daumen. „Sicher hat unsere Auswahl eine schwere Gruppe, aber ich war vor acht Jahren bei der EM in Holland und Belgien selbst noch dabei. Da
haben wir im ersten Spiel ein 1:1 gegen Deutschland erreicht, danach gab es ein 0:1 gegen Gruppensieger Portugal. Im entscheidenden Match konnten wir kurz vor Schluss das 3:2 gegen England erzielen. Und wer ist letztlich nach Hause gefahren?“ Die Antwort gibt der Glatzkopf selbst: „Nicht Außenseiter Rumänien, sondern England und Deutschland. Ich traue unserer Truppe durchaus eine Überraschung zu.“

Mit Cosmin Contra, der Bayern München mit Getafe das Leben im
Uefa-Cup sehr schwer gemacht hat, und Adrian Mutu hat er selbst noch zusammengespielt. „Das sind routinierte Stützen, außerdem kenne ich Christian Chivu und Florentin Petre. Trainer Viktor Piturca gilt als echter Taktikfuchs.“ Die „Großen“ soll es zu spüren bekommen.

Autor: tt

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