Eigentlich hat Peter Közle seine Wurzeln in Bayern, doch auch mit der Schweiz ist der Ex-Profi sehr verbunden. “Das Auftaktspiel werden ich einem kleinen Schweizer Dorf gucken, das dann im Ausnahmezustand sein wird. Mein Bruder ist dort im Partykomitee”, erklärt Közle, der selbst einige Jahre in der Alpenrepublik verbracht hat, als er für die Grashoppers Zürich und Young Boys Bern die Stiefel schnürte. Mit anderen Worten: Für die Truppe von Trainer “Köbi” Kuhn schlägt sein zweites Herz.

Schweiz: Közles Blick auf die Legionärstruppe

“Achse Benaglio, Senderos, Frei”

05. Juni 2008, 16:15 Uhr

Eigentlich hat Peter Közle seine Wurzeln in Bayern, doch auch mit der Schweiz ist der Ex-Profi sehr verbunden. “Das Auftaktspiel werden ich einem kleinen Schweizer Dorf gucken, das dann im Ausnahmezustand sein wird. Mein Bruder ist dort im Partykomitee”, erklärt Közle, der selbst einige Jahre in der Alpenrepublik verbracht hat, als er für die Grashoppers Zürich und Young Boys Bern die Stiefel schnürte. Mit anderen Worten: Für die Truppe von Trainer “Köbi” Kuhn schlägt sein zweites Herz.

“Die wichtige Achse des Teams sind Keeper Diego Benaglio, Abwehrchef Philippe Senderos und Angreifer Alexander Frei. Auf das Trio kommt es bei der Euro an”, ist sich der ehemalige Bochumer Bundesligakicker sicher. “Gerade bei Frei ist es wichtig, dass er wieder richtig fit ist. Es ist ähnlich wie bei Michael Ballack, er ist bei der EM nicht ausgebrannt von der Saison, sondern heiß aufs Turnier.”

Wenn man sich die Namen des Schweizer Kaders ansieht, fällt auf, dass kaum ein Akteur in der eigenen “Super League” aktiv ist. “Wenn du dich weiterentwickeln willst, musst du den Weg in die Top-Ligen Europas suchen. Am Abschneiden der Schweizer Teams in den Europapokal-Wettbewerben sieht man doch, dass sie nicht mithalten können”, liefert Közle Gründe für die zahlreichen Legionäre, die aber “dadurch eine gewisse internationale Reife mitbringen”. Sein Zusatz: “Es wird entscheidend sein, dass Kuhn aus den einzelnen Spielern, die aus ganz Europa zusammenkommen eine Einheit formen kann.”

Hinzu kommt eine Vorrunde, die es in sich hat. Tschechien, Portugal und die Türkei sind die Gegner. Közle: “Das ist eine Hammergruppe. Wenn sie die überstehen, ist einiges drin. Sollte die Mannschaft das Halbfinale erreichen, kann sie absolut zufrieden sein.”

Autor:

Kommentieren