Mit Thomas Faust nimmt der dienstälteste Trainer der Bezirksliga 15 seinen Hut. Nach fast einer Dekade beim TuS Eichlinghofen hat der engagierte Coach für die nächste Saison beim Verbandsligisten TuRa Rüdinghausen angeheuert. Faust kann auf eine erfolgreiche Zeit beim Bezirksligisten zurückblicken und hinterlässt eine schwer zu schließende Lücke, wie auch der Vereinsvorsitzende, Hans Josephs, bestätigt.

Bezirksliga 15: Tobias Diderich wird Faust-Nachfolger beim TuS Eichlinghofen

Tschüss, Thommy

01. Juni 2008, 22:21 Uhr

Mit Thomas Faust nimmt der dienstälteste Trainer der Bezirksliga 15 seinen Hut. Nach fast einer Dekade beim TuS Eichlinghofen hat der engagierte Coach für die nächste Saison beim Verbandsligisten TuRa Rüdinghausen angeheuert. Faust kann auf eine erfolgreiche Zeit beim Bezirksligisten zurückblicken und hinterlässt eine schwer zu schließende Lücke, wie auch der Vereinsvorsitzende, Hans Josephs, bestätigt.

„Die Trennung schmerzt sicherlich, aber einen Wechsel zu einem Verbandsligisten kann man ihm natürlich nicht verwehren. Da würde er sonst immer nachtrauern“, verfügt Josephs offenbar neben Qualitäten als Funktionär auch über fußballerischen Sachverstand.

Trotz der Trennung wird die Beziehung zwischen Josephs und Faust aber aufrechterhalten. Joseph: „Wir trennen uns als Freunde. Schließlich haben wir lange Jahre erfolgreich zusammengearbeitet. Das kann man natürlich nicht einfach wegwischen“. [imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/007/568-7867_preview.jpeg Vorsitzender Hans Josephs ist sowohl von Fausts menschlichen als auch sportlichen Qualitäten überzeugt.[/imgbox]Nach neun gemeinsamen Jahren beim TuS sei eine richtige Freundschaft daraus geworden, bestätigt der Vorsitzende, dass die Chemie zwischen Faust und dem Verein auch abseits des Spielfelds immer stimmte.

Daher überrascht es dann auch nicht besonders, wenn Mannschaftskapitän Michael Marzinkowski Faust „einen echten Kumpeltyp“ nennt, „den man jederzeit anrufen kann.“ Dass nett zu sein alleine allerdings noch keinen guten Trainer ausmacht, weiß aber auch Marzinkowski ganz genau: „Der Thomas lebt für den Fußball und gibt immer 100 Prozent." Da ist es natürlich dann auch kein Wunder, dass Marzinkowski seinem Coach nach Rüdinghausen folgt.[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/007/570-7869_preview.jpeg Hält Faust für positiv fußballverrückt: Kapitän Michael Marzinkowski[/imgbox]

Aber wie schon Hermann Hesse feststellte, „wohnt jedem Anfang auch ein Zauber inne.“ Da neben Faust insgesamt neun Akteure den Verein verlassen, kann man von einem echten Umbruch bei den Dortmunder Südstädtern sprechen. „Wir liefern ein Spiegelbild dessen, was wir auch schon bei Thomas’ Verpflichtung taten. Mit Tobias Diderich starten wir – genau wie damals mit Faust – praktisch einen Neuanfang; sind aber überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich ähnlich gut zu uns passt wie der „Thommy“.

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