Am ersten Spieltag der Gruppenphase der Champions League trifft Schalke 04 ab 20.45 Uhr in Eindhoven auf den 18-maligen niederländischen Titelträger PSV. Trainer Ralf Rangnick verspürt

Schalke feiert Champions-League-Comeback beim PSV

as
13. September 2005, 14:53 Uhr

Am ersten Spieltag der Gruppenphase der Champions League trifft Schalke 04 ab 20.45 Uhr in Eindhoven auf den 18-maligen niederländischen Titelträger PSV. Trainer Ralf Rangnick verspürt "unheimliche Vorfreude".

Der FC Schalke 04 feiert heute nach exakt 1414 Tagen Abstinenz sein Comeback in der Champions League. Die Königsblauen treten am ersten Spieltag der Gruppenphase um 20.45 Uhr (live bei Premiere) beim PSV Eindhoven.

Trainer Ralf Rangnick blickt mit "unheimlicher Vorfreude" auf das Prestigeduell gegen den 18-maligen niederländischen Meister. "Man spürt, wie bis zum Anpfiff die Temperatur steigt. Wir freuen uns auf diese riesengroße Herausforderung, endlich kriegen wir die Großen vor die Flinte. Das wird eine Gänsehaut-Atmosphäre", sagte der 47 Jahre alte Coach.

Schalkes Teammanager Andreas Müller, der Eindhoven-Experte, der den PSV auf dem Erfolgsweg in der Vorsaison ins Halbfinale der Champions League gegen Arsenal London, Olympique Lyon und AC Mailand dreimal im Philips-Stadion beobachtet hatte, warnt vor dem Duell mit dem Team von Trainer Guus Hiddink: "Wir müssen uns vielleicht noch an die Champions League anpassen. Daher kommt es für uns darauf an, dass es kein Hallo-Wach-Erlebnis gibt, so nach dem Motto, das geht aber alles schnell hier."

"Hiddink macht einen guten Job"

Obwohl der holländische Traditionsklub in Mark van Bommel (FC Barcelona), Johan Vogel (AC Mailand), Ji-Sung Park (Manchester United), Young-Pyo Lee (Tottenham Hotspur) und zuletzt Wilfried Bouma (Aston Villa) hochkarätige Spieler verlor, sieht Müller den PSV keineswegs ausgeblutet. "Eindhoven ist extrem heimstark. Hiddink macht einen sehr guten Job und weiß, wie er Qualität in einer Mannschaft aufbauen kann", warnt Müller.

Rangnick wäre im siebten Champions-League-Auftritt der Schalker - den letzten gab es am 30. Oktober 2001 beim 3:1-Heimieg gegen Arsenal London - mit einem Unentschieden zufrieden. "Damit könnte ich leben", sagte der Schwabe und fügte an: "Wir werden nur mit Topleistungen die Gruppe überstehen. Durchschnitt reicht nicht." Vor vier Jahren waren die Schalker als Gruppenletzter hinter Panathinakos Athen, Arsenal und Real Mallorca kläglich gescheitert.

Personell kann Rangnick in Eindhoven fast auf dem Vollen schöpfen. Verzichten muss er nur auf Gerald Asamoah wegen einer schweren Kapsel- und Bänderverletzung im Knie.

Autor: as

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