In der dritten Qualifikations-Runde zur Champions League trifft Werder Bremen zunächst auswärts auf den FC Basel. Das ergab die Auslosung der UEFA am Freitag im schweizerischen Nyon.

Bremen muss in der "Königsklasse" gegen Basel ran

29. Juli 2005, 13:06 Uhr

In der dritten Qualifikations-Runde zur Champions League trifft Werder Bremen zunächst auswärts auf den FC Basel. Das ergab die Auslosung der UEFA am Freitag im schweizerischen Nyon.

Bundesligist Werder Bremen muss in der Champions League gegen den Schweizer Meister FC Basel antreten. Das ergab die Auslosung der dritten und letzten Qualifikations-Runde am Freitag in Nyon. Das Hinspiel findet am 9. oder 10. August in Basel statt und das Rückspiel zwei Wochen später im Weserstadion.

Der Sieger des Duells erhält einen von insgesamt 16 Qualifikations-Plätzen in der europäischen "Königsklasse". Daneben sind bereits 16 Klubs, darunter aus der Bundesliga der deutsche Meister Bayern München und "Vize" Schalke 04, direkt qualifiziert.

"Schwieriges Los"

"Es ist ein schwieriges Los, es hätte einige sportlich leichtere Aufgaben gegeben", sagte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs: "Der FC Basel hat sich in den letzten Jahren international profiliert und steht zudem schon im Saft, da die Schweizer Meisterschaft bereits begonnen hat. Aber wenn wir den Anspruch haben wollen, eine Top-Mannschaft zu sein, müssen wir diese Aufgabe lösen." In der vergangenen Saison war Werder als Meister im Achtelfinale an Olympique Lyon gescheitert.

Neben den Bremern müssen auch andere europäische Top-Klubs den Weg über die Qualifikation gehen. Der diesjährige Viertelfinalist Inter Mailand trifft als Dritter der italienischen Serie A auf Schachtjor Donezk (Ukraine). Der frühere Champions-League-Sieger Manchester United spielt gegen den Gewinner der Zweitrundenbegegnung zwischen VSC Debrecen (Ungarn) und Hajduk Split (Kroatien).

Titelverteidiger FC Liverpool, der sich als Fünfter der Premier League nicht direkt qualifizieren konnte, muss sich zunächst gegen FBK Kaunas aus Litauen durchsetzen, ehe in der dritten Runde der Sieger der Paarung SK Tirana (Albanien) gegen ZSKA Sofia (Bulgarien) wartet.

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