Das 1:0 war nichts als purer Wille – Markus Kurth stocherte und spitzelte den Ball geschickt in den Kasten.

RWE: Oldie Markus Kurth fordert: „Ran an die Aufgabe“

Brandy: „Bereit für die Schlacht“

og
20. Mai 2008, 08:49 Uhr

Das 1:0 war nichts als purer Wille – Markus Kurth stocherte und spitzelte den Ball geschickt in den Kasten.

„Das Ding sollte irgendwie rein“, schmunzelte der Ex-Duisburger. Coach Michael Kulm lobte: „Markus belohnte sich selbst für eine erneut richtig starke Leistung, kämpferisch und läuferisch.“ Kurth als Beispiel für das Team. Kulm: „ Das zeigt, mit welchem Geist die Mannschaft in der Saison steht, sie will die Entscheidung.“ Und bekam sie. Kurth bilanzierte: „Die Führung war wichtig, ein, zwei Chancen hatten wir vorab schon. Nach dem 1:0 war es einfacher.“

Eine Beschreibung, die für den kommenden Samstag in Magdeburg kaum jemand in den Mund nehmen wird. Kurth: „Jetzt kommt es zum absoluten Finalspiel. Das Verl-Match konnten wir sofort abhaken.“ Sören Brandy fasst es bissiger zusammen: „Wir sind bereit, wenn es eine Schlacht werden sollte.“
Essen kann sein eigenes Urteil selbst unterschreiben oder aber für ein versöhnliches Ende einer Spielzeit sorgen, die dann nach gewaltiger Analyse rufen wird. Kurth: „Ein Remis hilft nicht, dort müssen wir gewinnen. Vor vier Wochen hatten wir nur den Traum, der erfüllte sich jetzt, so dass wir an die Aufgabe ran müssen.“

Letztendlich reine Psychologie, mentale Stärke, die da sein soll. Kurth: „Das wird auch kein Problem, damit umzugehen, schließlich waren wir schon abgeschlagen. Mit einem Erfolg können wir den direkten Konkurrenten überholen.“ Eine Gratwanderung, es geht nur um Extreme. Kurth: „Leider sind wir zu spät zusammengewachsen. Die Woche müssen wir genau so wie die letzten angehen, wir konnten gut arbeiten und verkrampften nicht, wir freuen uns alle.“ Die Emotionen sollen sich auch in Magdeburg nicht ändern.

Autor: og

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