Die Feierlichkeiten sind beendet. Nach dem ersten RWO-Ball am Sonntag im Oberhausener „Steffy“ hat die Realität die Kleeblätter seit Dienstag wieder.

RWO: Planung in der nächsten Woche fortgesetzt

Über Union geht es nach Posdam

Christian Brausch
16. Mai 2008, 08:47 Uhr

Die Feierlichkeiten sind beendet. Nach dem ersten RWO-Ball am Sonntag im Oberhausener „Steffy“ hat die Realität die Kleeblätter seit Dienstag wieder.

Da stand um 15 Uhr die erste Einheit nach dem 2:0 über Braunschweig an und läutete den Saison-Countdown ein. Noch drei Partien, 270 Minuten, die darüber entscheiden, ob der unglaubliche Durchmarsch perfekt gemacht wird oder nicht. RS unterhielt sich kurz vor der Fahrt nach Babelsberg mit dem Trainer.
Hans-Günter Bruns, wie war die Party beim RWO-Ball?
Es war eine schöne Geschichte. Aber wir haben für den Fall des Durchmarsches noch Luft nach oben gelassen.

Waren die Jungs am Dienstag auch gleich wieder voll auf der Höhe?
Nach drei freien Tagen braucht das immer so ein bisschen, bis alle reinkommen.
Aber die Anspannung ist da, oder?
Das ist ein Selbstläufer. Da muss ich als Trainer quasi gar nichts mehr sagen. Man kennt unsere Mannschaft, die ist mehr als heiß auf die drei Partien.

Ist das eigene Gefühl auch dementsprechend gut?
Mit dem Gefühl ist das so eine Sache. Ich denke nur an die kommende Begegnung. Viele reden schon über Union Berlin am letzten Spieltag. Das interessiert mich noch überhaupt nicht. Für mich zählt nur Babelsberg und die 90 Minuten am Sonntag. Da wird die Voraussetzung für die letzten Spiele geschaffen.
Die alle ohne den Kapitän Benjamin Reichert ausgetragen werden müssen.
Das ist sehr schade. Gerade er ist einer unserer Führungsspieler. Umso trauriger ist es, dass er nicht mehr mitwirken kann.
Wobei Ausfälle zuletzt jeweils klasse kompensiert wurden.
Das stimmt. Ob Musa Celik, Tim Reichert, Tuncay Aksoy oder zuletzt Timo Uster. Wer rein kam, hat seine Aufgabe sehr gut gelöst.
Was gibt es eigentlich in personellen Bereich für die kommende Saison?
Anfang der Woche setzen wir uns mit einigen Kickern von uns zusammen, wobei wir auch ein paar Akteuren schon gesagt haben, dass wir nicht mehr mit ihnen planen. Wer das ist, geben wir am Ende bekannt. Mit Neuzugängen müssen wir zweigleisig vorgehen. Auch da gab es schon Unterredungen, wir sind aber ohne Druck bei der Arbeit.

Weil zunächst Babelsberg zählt. Wie sieht die Vorbereitung aus?
Wir fahren am Samstag mit dem Zug nach Berlin. Dort schauen wir uns Union Berlin gegen Magdeburg an. Anschließend geht es weiter Zum Hotel nach Potsdam.

Autor: Christian Brausch

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