Ein Fünkchen soll zur Flamme werden: Vier Punkte trennen den SV Südkirchen noch vom retten Ufer. In den lange aussichtslos erscheinenden Abstiegskampf kam Hoffnung, weil die Mannschaft sich vor der Pfingstpause endlich ihrer Kämpferqualitäten besann. Der „Mini-Aufschwung“ ist dabei das Resultat eines Trainerwechsels der besonderen Art.

Bezirksliga 8: SV Südkirchen nach "Mini-Aufschwung" noch mit Hoffnung

Sanfter Trainerwechsel hält Abstiegsfrage offen

Felix Guth
13. Mai 2008, 14:34 Uhr

Ein Fünkchen soll zur Flamme werden: Vier Punkte trennen den SV Südkirchen noch vom retten Ufer. In den lange aussichtslos erscheinenden Abstiegskampf kam Hoffnung, weil die Mannschaft sich vor der Pfingstpause endlich ihrer Kämpferqualitäten besann. Der „Mini-Aufschwung“ ist dabei das Resultat eines Trainerwechsels der besonderen Art.

Denn in einem „leisen Übergang“ trat in den vergangenen Wochen Hansi Schäfer anstelle von Bernd Haverkamp als Chef an die Seitenlinie. Vom Krankheitsvertreter wurde Schäfer zum Verantwortlichen bis zum Saisonende.

Der Hintergrund: Ende März zwang eine Fußverletzung Haverkamp zu einem Kur-Aufenthalt. Schäfer, zugleich A-Jugendtrainer beim SC Cappenberg, übernahm kurzfristig. „Es ist dann so gut gelaufen, dass er es auch weiter machen konnte“, sagt Haverkamp. Für ihn war das im Winter begonnene Traineramt in Südkirchen ohnehin vor allem „eine Herzensangelegenheit“. Denn eigentlich hatte der über 60-Jährige den Job schon an den Nagel gehängt. Auch die Variante mit Hansi Schäfer ist nur eine Übergangslösung. Denn unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit kommt im Sommer Mark Bördeling als neuer Trainer vom Lüner SV.

Schäfer, der mit der Cappenberger A-Jugend noch um den Aufstieg in die erste Kreisliga kämpft, sei dann „wieder auf dem Markt“. Das kurze Bezirksliga-Engagament weckte beim ehemaligen Coach des FC Nordkirchen jedenfalls wieder seine Lust auf den Seniorenfußball.

Unter der Regie des 43-Jährigen Schäfer begann das Team endlich zu punkten und holte immerhin zehn Zähler aus sechs Partien. Dennoch bleibt der Klassenerhalt ein gewagtes Rechenspiel. Direkt über dem Strich steht derzeit der VfB Lünen, den Südkirchen am 29. Spieltag empfängt. Zuvor wartet auf den SVS allerdings noch die Auswärtspartie beim VfL Kamen. Eine Niederlage beim Tabellenvierten könnte bereits alles entscheiden, solte Lünen gleichzeitig einen Punkt im Heimspiel gegen SuS Kaiserau holen.

Autor: Felix Guth

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