Am vergangenen Mittwoch saß Fortunas bester Torschütze Axel Lawarée noch aus taktischen Gründen auf der Bank, am Samstag war er mit einer Vorlage und zwei selbst erzielten Treffern maßgeblich am 3:0-Erfolg über die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg beteiligt.

Fortuna: Matchwinner Axel Lawarée stellt klar:

„Unser Ziel muss Aufstieg heißen“

kru
13. Mai 2008, 09:32 Uhr

Am vergangenen Mittwoch saß Fortunas bester Torschütze Axel Lawarée noch aus taktischen Gründen auf der Bank, am Samstag war er mit einer Vorlage und zwei selbst erzielten Treffern maßgeblich am 3:0-Erfolg über die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg beteiligt.

RS sprach nach der Partie mit einem glücklichen Goalgetter.

Herr Lawarée, wie geht es Ihnen als Matchwinner?

Ich bin kaputt, aber auch gleichermaßen zufrieden. Wir haben diese drei Punkte ohne Gefahr eingefahren und das war wichtig. Wir sind genauso in die Partie gegangen wie wir das mussten.

Trotzdem war man als Zuschauer von der zweiten Hälfte enttäuscht.

Aber man darf nicht vergessen, dass wir unser drittes Spiel in einer Woche hatten. Hinzu kam die Hitze. Gerade deshalb war es gut, dass wir schon im ersten Durchgang für die Entscheidung gesorgt haben.
Drei Erfolge, die auf unterschiedliche Art und Weise zustande gekommen sind.

Das stimmt, aber das Team hat Charakter gezeigt. Wir haben in Emden bewiesen, dass wir kämpfen können, gestern haben wir es auf spielerische Art gelöst. Das stimmt einen für die restlichen Aufgaben positiv, weil wir beides brauchen.

Sie sprechen es selbst an: Jetzt geht es in den kommenden drei Begegnungen um alles.

In der Tat, es geht um unser Leben. Wenn wir neun Zähler einfahren, schaffen wir vielleicht den Gang in die Zweite Bundesliga. Fest steht, unser Ziel muss ab sofort Aufstieg heißen.

Zu Ihrer persönlichen Situation: In Emden noch auf der Bank, wollten Sie es gestern besonders gut machen?

Nein, das hat für mich keine Rolle gespielt. Ich habe kein Problem damit, dass ich bei den Kickers nicht von Beginn an ran durfte. Ich mache alles für das Team. Und wenn es besser ist, dass ich draußen bleibe, ist das für mich in Ordnung.

Aber man hat gemerkt, dass Sie unbedingt treffen wollten.

Das möchte ich immer, aber am Ende zählt doch, dass wir gemeinsam siegen, egal, wer trifft. Manchmal klappt es mit dem eigenen Treffer, manchmal eben nicht. Du musst aber immer geil auf Tore sein.
Wie beim 3:0, das von Ihnen perfekt verwertet wurde.

Natürlich suche ich in so einer Szene den Abschluss. Ich war 16 Meter vor dem gegnerischen Kasten frei, dann muss ich doch abziehen.

Autor: kru

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