Der viermalige deutsche Meister 1. FC Kaiserslautern steht dicht vor dem Fall in die dritte Liga.

"Rote Teufel" halten Hoffnung am Leben

Wechselbad der Gefühle

sid
11. Mai 2008, 15:56 Uhr

Der viermalige deutsche Meister 1. FC Kaiserslautern steht dicht vor dem Fall in die dritte Liga.

Die Pfälzer kamen am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga nicht über ein 2:2 (0:1) beim bereits feststehenden Absteiger Carl Zeiss Jena hinaus. Damit benötigt die Mannschaft von Trainer Milan Sasic im "Finale" am kommenden Wochenende einen Sieg gegen Aufsteiger 1. FC Köln und Schützenhilfe, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft doch noch perfekt zu machen.

Sandor Torghelle (6.) und Sven Günther (76.) per Foulelfmeter brachten Jena zweimal in Führung. Für den FCK sorgten der kurz zuvor eingewechselte Björn Runström (68.) sowie der Kanadier Josh Simpson (87.) jeweils für den Ausgleich.

Der FCK wurde kalt erwischt. Bereits nach sechs Minuten traf Torghelle aus kurzer Distanz, nachdem Lauterns Torhüter Tobias Sippel einen Schuss von Marcel Schied nur abprallen lassen konnte. Auf der Gegenseite erkannte Schiedsrichter Felix Brych aus München sowohl einen Treffer von Steffen Bohl (10.) wie auch in der Schlussphase von Marcel Ziemer (83.) jeweils wegen Abseits zurecht nicht an.

Zwar war der FCK nach dem Rückstand das bessere Team, blieb aber spielerisch einiges schuldig. Zumeist agierten die Roten Teufel mit langen Bällen in den Strafraum von Jena. Die beste Chance in der ersten Halbzeit hatte Bohl (42.) mit einem Kopfball.

Beim FCK hatte Sasic die Anfangsformation gegenüber dem 2:0 gegen den FC St. Pauli nur auf einer Position verändert. Axel Bellinghausen rückte wieder in die Startelf, doch auch der Youngster konnte nicht für die entscheidenden Impulse sorgen. Dafür hatte Sasic mit der Einwechslung von Runström ein "goldenes Händchen".

Autor: sid

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