Der KFC Uerdingen steht endlich da, wo man seit dem Amtsantritt des Vorsitzenden Lakis hinwollte: auf einem Qualifikations-Rang für die NRW-Liga. Da kann es der Funktionär sogar verschmerzen, eine weitere Deckungslücke für den Mai in Höhe von 50.000 Euro aus der eigenen Tasche zu schließen.

Uerdingen: Lakis holt Towa und pumpt 50.000 Euro nach

"Ich kann den Club doch nicht in die Insolvenz gehen lassen"

gri
08. Mai 2008, 17:18 Uhr

Der KFC Uerdingen steht endlich da, wo man seit dem Amtsantritt des Vorsitzenden Lakis hinwollte: auf einem Qualifikations-Rang für die NRW-Liga. Da kann es der Funktionär sogar verschmerzen, eine weitere Deckungslücke für den Mai in Höhe von 50.000 Euro aus der eigenen Tasche zu schließen.

Herr Lakis, inklusive der Immobilien-Kosten für die neue Geschäftsstelle in Höhe von 80.0000 Euro haben Sie schon eine Viertelmillion in den KFC gepumpt. Wo soll das hinführen?

Was soll ich denn machen? Ich kann den Club doch nicht in die Insolvenz gehen lassen. Durch die relativ wenigen Zuschauer im Frankfurt-Spiel war die Lücke größer als erwartet, die musste ich stopfen. Bislang konnten wir nur als Bettler vor neue Sponsoren treten, doch mit dem sportlichen Erfolg haben wir nun etwas in der Hinterhand.
So viel, dass am gestrigen Mittwoch mit Richard Towa ein hauptamtlicher Jugendkoordinator vorgestellt wurde, der zudem die A-Jugend trainieren und als Chef-Scout für die erste Mannschaft fungieren soll...

Richard ist eine Granate, seine Verpflichtung ist ein Riesen-Erfolg für den KFC. Er war schon mal kurz da, nun gehört er fest zu uns. Er wird uns helfen, dass der KFC in der kommenden Saison ein neues Gesicht bekommen wird. Dazu gehört auch, dass wir eine gesunde U23 in der Kreisklasse C aufbauen wollen.

Laufen nun schon die Planungen für die NRW-Liga?

Wir würden es auch in der sechsten Klasse durchziehen, aber momentan sieht es gut für uns aus. Und wenn es klappt, würden wir im nächsten Jahr die Regionalliga anpeilen.
Wo liegen die Gründe für den Aufschwung?

Klaus Berge leistet eine super Arbeit. Das Team ist eine Einheit, endlich eine geschlossene Mannschaft, in der jeder für den anderen kämpft. Das gab es vorher nicht, da hatten wir nur Grüppchenbildung.

Autor: gri

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren