Im Achtelfinale der Champions League hat Bayern München im englischen Meister Arsenal London einen ganz dicken Brocken erwischt. Bayer Leverkusen trifft auf den FC Liverpool, Werder Bremen tritt gegen Olympique Lyon an.

Die "Gunners" warten auf Bayern München

cle
17. Dezember 2004, 16:05 Uhr

Im Achtelfinale der Champions League hat Bayern München im englischen Meister Arsenal London einen ganz dicken Brocken erwischt. Bayer Leverkusen trifft auf den FC Liverpool, Werder Bremen tritt gegen Olympique Lyon an.

Auf den FC Bayern München wartet im Achtelfinale der Champions League eine hohe Hürde. Der deutsche Rekordmeister erwischte bei der Auslosung in der UEFA-Zentrale in Nyon den englischen Meister Arsenal London. Bayer Leverkusen bekommt es mit dem FC Liverpool zu tun, Werder Bremen trifft auf Olympique Lyon. Die Hinspiele werden am 22./23. Februar, die Rückspiele am 8./9. März 2005 ausgetragen.

Duell Kahn gegen Lehmann

Bayerns Torwart Oliver Kahn reagierte auf das Duell mit seinem Erzrivalen Oliver Kahn mit einem Schmunzeln: "Das war ja klar, dass der Jens und ich nichts auslassen werden", meinte der Nationalkeeper, um danach zu beschwichtigen: "Wir haben beide instinktiv gewusst, dass wir das noch aufnehmen werden. Natürlich wird das jetzt hochstilisiert, aber es spielt Arsenal gegen Bayern und nicht Kahn gegen Lehmann. Da sind noch zehn andere Spieler, die das entscheiden. Englische Mannschaften kommen uns persönlich entgegen. Gegen Manchester haben wir immer positiv ausgesehen und auch gegen Arsenal haben wir, glaube ich, noch nie verloren."

Bremens Sportdireketor Klaus Allofs tat unterdessen seinen Respekt über den nächsten Gegner kund: "Lyon ist ganz klar die Nummer eins in Frankreich. Das ist ein ganz dicker Brocken. Die sind viel stärker als vor drei Jahren, als wir schon einmal gegen sie gespielt haben." Zufrieden war hingegen Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser: "Die Anfield Road in Liverpool ist immer ein Erlebnis. Diese Mannschaft ist sicherlich schlagbar, obwohl es im Achtelfinale keine leichten Gegner gibt. Wer Real, Kiew und Rom im direkten Vergleich schlägt, hat auch im K.o.-System gegen Liverpool eine Chance."

Autor: cle

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