Der 5:3-Sieg nach 0:3-Rückstand gegen den VfL Kemminghausen euphorisiert noch immer ganz Asseln. Die TuRa feiert, obwohl die Saison längst gelaufen ist.

Haselhoff hat viel vor

TuRa soll nach oben kommen

06. Mai 2008, 13:57 Uhr

Der 5:3-Sieg nach 0:3-Rückstand gegen den VfL Kemminghausen euphorisiert noch immer ganz Asseln. Die TuRa feiert, obwohl die Saison längst gelaufen ist.

Inmitten dieser Jubelstimmung ruft Trainer Andreas Haselhoff ambitionierte Ziele aus.

“Platz eins bis drei“, gibt er als Maßgabe für die kommende Spielzeit vor. Der Trainer begründet seinen Optimismus mit dem bisherigen Erfolg auf dem Transfermarkt. Janis Greita (SV Brackel 06), Dominik Baczek, Marc-Andre Schlemmer (beide SC Husen-Kurl), Daniele Mähler (SG Holzwickede) sowie Andreas Gogler (SV Körne 83) stehen als Zugänge fest. „Außerdem soll noch ein Bezirksliga-Stürmer kommen“, meint Haselhoff.

Seit eineinhalb Jahren bastelt er gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Rainer Kühne an einem Team mit Zukunft. „Zum Aufstieg gehört natürlich immer viel“, sagt Haselhoff. Mit der jungen Asselner Mannschaft hält er aber vieles für möglich. „Zum hundertjährigen Bestehen 2012 wollen wir in der Bezirksliga spielen. Ich glaube aber, dass wir das schon früher schaffen.“

Der Coach setzt dabei auf ein gutes Miteinander im gesamten Verein. „Jeder Akteur aus der zweite Mannschaft bekommt eine faire Chance, sich zu empfehlen“, sagt Haselhoff. Umso wichtiger ist ihm daher, dass die Reserve den Verbleib in der B-Liga schafft.

Haselhoff selbst steht nach einer imposanten Karriere im Dortmunder Amateurfußball noch in den Anfängen seines Trainerdaseins. Mehr als 20 Jahre lang ging er für den TV Brechten, Alemannia Scharnhorst und den TuS Eving auf Torejagd. In seinem Trophäenschrank stehen gleich mehrere Ausgaben des begehrten Dortmunder Torjäger-Pokals, der jährlich verliehen wird.

Seine aktive Karriere beendete Haselhoff eigentlich bereits vor zwei Jahren. In der Rückrunde half er aber doch noch zweimal aus, als einige A-Liga-Stammkräfte in der zweiten Mannschaft ran mussten. „Aber man muss wissen, wann Schluss ist“, sagt er, nachdem ihn nach seinen beiden Einsätzen Muskelkater und Zerrungen plagten.

„Ich will als Trainer gerne noch höher kommen“, betont der 42-Jährige. Am liebsten würde er den ersten Schritt schon im kommenden Jahr mit TuRa Asseln gehen.

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