Die Nachricht des sechswöchigen Sport-Verbots, das Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach dem festgestellten Muskelbündel-Riss aussprach, trägt Ivica Grlic mit Fassung.

MSV: Sechs Wochen Sport-Verbot

Ivos Hilflosigkeit

tt
02. Mai 2008, 09:18 Uhr

Die Nachricht des sechswöchigen Sport-Verbots, das Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach dem festgestellten Muskelbündel-Riss aussprach, trägt Ivica Grlic mit Fassung.

"Das war schon eine happige Aussage, aber ich sage: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Jeder Körper ist schließlich anders und reagiert verschieden. Mir geht es im Moment den Umständen entsprechend gut. Die Hoffnung stirbt zuletzt, ich setze alles daran, in dieser Serie noch mal aufzulaufen."

Eine Woche hielt sich der ehemalige Nationalspieler in der bayerischen Metropole auf, bekam dort eine Spritzenkur. "Ich bin direkt vom Flughafen zur Mannschaft ins Trainingslager nach Billerbeck gefahren, habe dort mit den Jungs gesprochen und ihnen Mut gemacht. Als ich dann in Bochum auf der Tribüne saß und gesehen habe, wie die Truppe auf dem Rasen fightet, da fiel es schon schwer, nicht eingreifen zu können."

Grlic gibt zu: "Du kannst nicht helfen, das ist eigentlich das schlimmste Gefühl. Wenn ich eine Partie von draußen sehe, dann bin ich nervöser als auf dem Platz, weil man eben nichts beitragen kann." Umso wichtiger für ihn, bald wieder zurückzukommen. Grlic: "Die Bilder, die über meine Verletzung Aufschluss geben, lügen nicht. Vielleicht habe ich bei der Heilung ja Glück. Heute fange ich wieder leicht an."

Autor: tt

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren