„Das ist natürlich eine unschöne Situation“, redet Helge Heisters, Fußball-Abteilungsleiter beim TuS Wengern, gar nicht um den heißen Brei herum. Mit Murat Esbe ist am Brasberg nun schon der zweite Trainer in der laufenden Saison von seinem Amt zurückgetreten.

TuS Wengern: Freitagabend gegen Aplerbeck

Zuversicht in Wengern trotz Esbe-Rücktritt

kub
30. April 2008, 22:13 Uhr

„Das ist natürlich eine unschöne Situation“, redet Helge Heisters, Fußball-Abteilungsleiter beim TuS Wengern, gar nicht um den heißen Brei herum. Mit Murat Esbe ist am Brasberg nun schon der zweite Trainer in der laufenden Saison von seinem Amt zurückgetreten.

„Unsere vielen Langzeitverletzten und die Niederlagenserie in den letzten Wochen haben dazu geführt, dass Murat Esbe die Mannschaft nicht mehr richtig erreicht hat. Daher haben wir sein Rücktrittsangebot auch angenommen“, so Heisters, der sich von diesem Schritt einen Ruck für die Endphase der Meisterschaft erhofft. „Wir wollten auch ein Zeichen setzen.“

Verantwortlich für die Mannschaft ist für den Rest der Saison Jugendtrainer Martin Freitas. Erste positive Reaktionen des Kaders seien auch schon in Heven zu sehen gewesen. „Wir sind zum ersten Mal seit langem wieder einmal in Führung gegangen und haben unglücklich durch ein spätes Tor verloren“, sieht der Abteilungsleiter den TuS auf dem richtigen Weg. „Mit seiner Erfahrung ist Martin der richtige Mann“, gibt man sich in Wengern zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen.

Zweitrangig ist dabei das Resultat des nächsten Spiels gegen Spitzenreiter Aplerbeck. „Da haben wir ohnehin nichts zu verlieren“, blickt Heisters vielmehr auf die nachfolgenden Partien. „Danach haben wir ein wenig Zeit, uns auf die Endspiele vorzubereiten.“

Auf ein solches arbeitet auch der ASC hin. „Wir wollen zu Hause gegen Hombruch unser Endspiel um den Titel haben“, sagt Trainer Hannes Wolf. Dazu ist ein Sieg gegen Wengern Voraussetzung, weil Verfolger TuS Eving wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden hat und beim Schlusslicht Leithe kaum patzen dürfte. „Die Situation in Wengern ist für uns dabei uninteressant. Wir wollen dominant sein und so auch in Wengern einen Sieg erringen“, sind Wolfs Vorstellungen vom Einsatz seiner Spieler eindeutig.

Autor: kub

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