Die Talfahrt der zweiten Mannschaft des SV Hohenlimburg 10 erreichte am vergangenen Wochenende einen neuen Tiefpunkt. Zur Begegnung beim Spitzenteam FSV Witten trat die

Bezirksliga 14: SV Hohenlimburg II macht trotz Spielermangels weiter

Abstieg erleichtert vieles

Felix Guth
29. April 2008, 13:39 Uhr

Die Talfahrt der zweiten Mannschaft des SV Hohenlimburg 10 erreichte am vergangenen Wochenende einen neuen Tiefpunkt. Zur Begegnung beim Spitzenteam FSV Witten trat die "Zehner"-Reserve gar nicht mehr an. Wie schon in der vergangenen Saison rätselt die ganze Liga: Kommen die Hagener überhaupt noch einmal wieder?

SVH-Manager Michael Stahl gibt Entwarnung: "Wir haben im Winter gesagt, wir ziehen das durch. Dabei bleibt es." Die Absage des Witten-Spiels erklärt er mit Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen. "Der Job geht nun einmal vor. Und vor Krankheit ist man ohnehin nicht gefeit", sagt Stahl.

Dass der Weg der Hohenlimburger in die Kreisliga A führt, war schon länger abzusehen.Christian Chwadek kam in der Winterpause als Trainer und brachte eine Reihe neuer Akteure mit. Durchschlagenden Erfolg brachte dies nicht. Das Schlusslicht verlor alle Partien in diesem Jahr und ist insgesamt seit 24 Begegnungen ohne Sieg. In der Woche vor der Absage setzte es gar eine 0:11-Heimpleite gegen den Geisecker SV. "Die Jungs brauchen noch Zeit", meint Manager Stahl. Dem Coach spricht er indes auch für die kommende Saison das Vertrauen aus. "Er hat alles im Griff."

Den Abstieg sieht Michael Stahl als weniger dramatisch an, als zu erwarten wäre. "Vielleicht ist es sogar besser für uns. Denn zwei Mannschaften in der Landes- und Bezirksliga zu stemmen, ist nicht immer einfach." Diese Einschätzung wird dadurch bestätigt, dass es die "Zehner"-Reserve die beiden vergangenen Saisons nur mit Müh und Not zu Ende brachte.

Autor: Felix Guth

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