Am Ende wusste so recht niemand etwas mit dem Ergebnis anzufangen. Spitzenreiter Union Frintrop verpasste die Vorentscheidung, die Sportfreunde haben zwar noch alles selbst in der Hand, mussten TuS Holsterhausen in der Tabelle aber vorbeiziehen lassen. Nur in einem waren sich alle sicher...[i]Ein Ortstermin.[/i]

Essen: Union Frintrop - Sportfreunde Katernberg 0:0 (Ortstermin)

"Für diese Klasse war das ein Bombenspiel"

Aaron Knopp
27. April 2008, 18:52 Uhr

Am Ende wusste so recht niemand etwas mit dem Ergebnis anzufangen. Spitzenreiter Union Frintrop verpasste die Vorentscheidung, die Sportfreunde haben zwar noch alles selbst in der Hand, mussten TuS Holsterhausen in der Tabelle aber vorbeiziehen lassen. Nur in einem waren sich alle sicher...[i]Ein Ortstermin.[/i]

Das Spitzenspiel wurde seinem Namen gerecht. Auch wenn die rund 450 Zuschauer keine Tore zu sehen bekamen - das, was die Akteure bei strahlendem Sonnenschein auf den Frintroper Kunstrasen legten, hatte mit Kreisliga-Fußball wenig zu tun. Wen wundert es angesichts geballter Bezirks-, Landes-, und Verbandsligaerfahrung in beiden Teams. "Für diese Klasse war das ein Bombenspiel", befand auch Katernbergs Trainer Freddi Bartilla.

Dennoch mischte sich ein Wermutstropfen in das Feierabendbier beider Kontrahenten. Vor allem die Gäste haderten mit dem Resultat und der wohl spielentscheidenden Szene: Drei Minuten nach der Pause schoss Sportfreunde-Kapitän Dietmar Krause einen Handelfmeter über das Tor von Union-Keeper Marcel Ertmer. "Dass die Nerven da eine Rolle gespielt haben, glaube ich nicht, Didi ist sonst so abgezockt... Elfmeter haben ja schließlich auch schon ganz andere vergeben", zuckte Bartilla mit den Schultern.
[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/007/218-7517_preview.jpeg Rund 450 Zuschauer lockte das Spitzenspiel an den Frintroper Wasserturm.[/imgbox]
Dennoch war für den Coach klar: "Wenn wir den reinmachen, gewinnen wir. Dann haben wir so eine Sicherheit und lassen hinten nichts mehr zu." Union-Übungsleiter Michael Wollert konnte mit dem Resultat als Ligaprimus zwar naturgemäß besser leben, machte dennoch ein kleines Manko aus: "Wenn wir eine unserer guten Chancen reingemacht hätten, wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen und das wäre schon eine kleine Vorentscheidung gewesen. Aber wir haben uns in erster Linie vorgenommen, nicht zu verlieren."

Da ihnen dieses Vorhaben geglückt ist, scheint es dennoch schwer vorstellbar, dass den Spitzenreiter auf seinem Weg in die Bezirksliga noch jemand stoppen kann. "Sicher, wir wollen unbedingt rauf, ich denke wir stehen auch nicht ganz zu unrecht da oben. Wenn wir nächste Woche gegen den ESC Preußen gewinnen, sieht es noch ein Stückchen besser aus", griente Wollert.

Wesentlich angespannter ist die Lage dagegen am Lindenbruch. Die Sportfreunde mussten nach dem Remis den ärgsten Konkurrenten TuS Holsterhausen wieder vorbeiziehen lassen und nun ganz auf einen Sieg im direkten Duell mit der Truppe von der Pelmanstraße setzten. Bartilla übte sich dennoch in (Zweck-)Optimismus: "Nach der Leistung kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Der Druck wäre auch bei einem Sieg heute weiter da gewesen, ich sehe das nach wie vor alles sehr positiv."

Autor: Aaron Knopp

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