Freundschaftliche Fan-Verbindungen haben RWE und Bremen.

RWE: Man weiß, wie man Bremen II schlagen kann

Kulm: „Bewegt sich was“

og
25. April 2008, 09:28 Uhr

Freundschaftliche Fan-Verbindungen haben RWE und Bremen.

Ab 19 Uhr wird es am Freitag im Georg Melches-Stadion „endlich einmal kein Brisanzspiel sein“, wie Geschäftsführer Nico Schäfer feststellt. „Wir denken von Match zu Match“, gibt Michael Kulm, RWE-Trainer, bekannt. Während der neue sportlich „Verantwortliche“ Thomas Strunz die Wahrscheinlichkeit einer Nicht-Rettung mit 90 Prozent beziffert. Kulm: „Das ist seine persönliche Meinung.“

Der A-Lizenzinhaber, der am Wochenende mit der U23, die er vorab betreute, die Meisterschaft feierte, macht klar: „Es gibt eine Reaktion im Team.“ Auf das 2:2 in Wuppertal. „Das Resultat war nicht zufriedenstellend, allerdings machten die Jungs klar, es bewegt sich was.“ Was auch gegen Werder klar sichtbar sein soll. Wieder mit Stijn Haeldermans im zentralen Mittelfeld, für Kulm eine „wichtige Rolle.“ Niklas Andersen ist entsperrt, Mario Klinger, Sören Brandy, Michael Lorenz haben ihre Blessuren ausgestanden. Rolf-Christel Guié-Mien, Stefan Lorenz, Jozef Kotula sind fraglich, André Schei Lindbaek fällt aus. Der zuletzt zur U23 verbannte Tim Erfen nimmt wieder am Spiel- und Trainingsbetrieb der Regionalliga-Mannschaft teil.

Für den Ex-Bochumer Kulm ist der Gast „spielstark und offensiv gut besetzt, ein typisches U23-Team, sie können jeden schlagen.“ Und gegen jeden verlieren, aus Bremen brachte RWE einen 4:0-Dreier mit. Kulm: „Gut zu wissen, man tritt gegen einen Konkurrenten an, von dem man weiß, man kann ihn besiegen.“ Mit dem WSV-Rezept – Kulm: „Meine Auswahl ist nicht niedergeschlagen. Ich kann auch nicht permanent die Leute aufrichten, jeder weiß doch, um was es geht.“

Kulm wurde selbst 1984 Deutscher Meister mit der Wattenscheider B-Jugend, ist jetzt auch wieder im Gespräch, wenn es um den zukünftigen Cheftrainer-Posten geht. „Schäfer: „Michael wird bleiben, ob als U23-Trainer oder in anderer Funktion.“ Kulm dazu: „Stand heute ist, ich höre am 31. Mai in dieser Funktion auf.“ Weitere Gespräche gab es noch nicht. Es wird eine neue Verwaltungskonstruktion geben, „die wir beizeiten bekannt geben“, merkt Schäfer an. Ein Teil soll Strunz sein, der sich aktuell mit Händen und Füßen gegen einen Titel wehrt. „Wir sind ein kleines Team“, beschreibt Schäfer. Wobei das Wort „wir“ zukünftig interessant sein wird.

Autor: og

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