Die trübe Stimmung, die sich in der Herbst-Winter-Zeit um das Hohenhorst-Stadion gehüllt hatte, ist verflogen.

Recklinghausen: Kader ist bis auf drei Planstellen zu

Trio teilt sich Kapitäns-Amt

tt
25. April 2008, 09:10 Uhr

Die trübe Stimmung, die sich in der Herbst-Winter-Zeit um das Hohenhorst-Stadion gehüllt hatte, ist verflogen. "Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung meines Teams. Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", bilanziert Trainer Peter Anders knapp neun Wochen nach seinem Amtsantritt.

Die anfangs scheinbar riskante Konstellation, sofort ins kalte Wasser zu springen, anstatt von außen zu beobachten und für die neue Saison zu planen, erwies sich im Nachhinein als richtig. Anders: "Ich muss allerdings zugeben, dass die Umsetzung der einzelnen Dinge besser klappte, als ich es erwartet hatte. Die Jungs haben wirklich sehr gut mitgemacht."

Durch einige Kniffe gelang es dem ehemaligen Erkenschwicker, neuen Spaß und Ehrgeiz auszulösen. "Bei uns gibt es eine neue Rangordnung. Eigentlich war Christian Ovelhey der Kapitän, als seine Vertreter fungierten Andreas Böttrich sowie Patrick Wiedemeyer. Da Ovelhey aus Verletzungs-Gründen nicht zur Verfügung steht und Wiedemeyer den Verein in der Winterpause verlassen hat, hing alles an Böttrich. Jetzt ist die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt", skizziert der Linien-Chef.

Neben dem einstigen Wattenscheider Böttrich tragen auch Andre Simon sowie Henning Marpe die Binde. Anders: "Das sind die drei Leute, denen das Vertrauen ausgesprochen wurde. Das geben sie auf dem Feld zurück." Bestes Beispiel: Simon führte die Festspielstädter durch eine tadellose Leistung zum 3:1-Sieg über Horn. "Er hat eine richtig gute Partie abgeliefert. Sicherlich kann man dadurch, dass ein Akteur als Spielführer aufläuft, noch ein paar Prozent mehr herauskitzeln." Auch insgesamt findet Anders Gefallen am verbesserten Auftreten: "Die Mannschaft zeigt Leben, ist präsent. So etwas macht natürlich richtig Freude, weil man sieht, dass Fortschritte erzielt und Anregungen angenommen werden."

Was die Planungen für das Jahr 2008/2009 angeht, sind nur noch wenige Planstellen offen. "Mit einem Großteil arbeiten wir weiter, es sind noch drei Positionen offen. Wir gucken nach Leuten, die für uns machbar sind. Bisher wurden die Verpflichtungen hier immer eingehalten, so soll es auch bleiben", sagt Anders und blickt ein paar Kilometer weiter: "Mit einer Situation, in der sich Erkenschwick befindet, ist keinem geholfen."

Autor: tt

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