Auf der Suche nach Verstärkungen ist der VfB Speldorf beim Nachbarn in Homberg fündig geworden. Ab Sommer wird der aktuelle Kapitän der Duisburger, Christian Hinz, am

Speldorf: Klauß' Forderungen an die Mannschaft

Hombergs Kapitän Hinz kommt

tr
24. April 2008, 18:18 Uhr

Auf der Suche nach Verstärkungen ist der VfB Speldorf beim Nachbarn in Homberg fündig geworden. Ab Sommer wird der aktuelle Kapitän der Duisburger, Christian Hinz, am "Blötter Weg" auflaufen. "An seiner Verpflichtung habe ich sehr lange gebastelt", berichtet Michael Klauß, denn der Sportliche Leiter der Mülheimer wollte Hinz schon vor ein paar Jahren zum VfB holen.

Hinz ist 28 Jahre alt und soll im Speldorfer Mittelfeld die Fäden ziehen. "Uns haben Typen gefehlt, die sich auch einmal gegen den Wind stellen", hofft Klauß von seinem ehemaligen Mitspieler bei Union Mülheim, dass er wenn es sein muss, auch mal gegen den Strom schwimmen wird. "Christian arbeitet in Mülheim und kann den Job sehr gut mit seinem Engagement bei uns vereinbaren", berichtet Klauß und schiebt nach: "Wenn man einen Spielführer aus einem anderen Club bekommt, hat man einen guten Fang gemacht. Christian passt nicht nur sportlich, sondern auch menschlich hervorragend zu uns. Er ist ein Akteur, der begeistern kann und wird uns mit Sicherheit noch viel Freude bereiten." Klauß weiter: "Außerdem versteht es Christian, immer ein offenes Ohr für seine Mitspiele zu haben. Er passt genau in unser Anforderungsprofil."

Derweil blickt der Ex-Profi des VfL Bochum zwar gerne auf den 4:0-Sieg über den MSV Duisburg II zurück, relativiert das Ergebnis aber auch: "Eigentlich ist es selbstverständlich, dass die Truppe auch mal gewinnt. Nur leider kommt das Aufbäumen zu spät." Dennoch erhofft er sich eine Signalwirkung für den anstehenden Auftritt bei der Düsseldorfer Reserve. "Wir wollen zeigen, dass wir nicht so schlecht sind, wie es der Tabellenplatz aussagt", ballt Klauß die Faust: "Deshalb erwarte ich eine ähnliche Leistung wie gegen Duisburg. Schließlich wollen wir uns aus der Liga vernünftig verabschieden und uns nichts nachsagen lassen. Das ist das Team auch unserem Coach Stefan Janßen und den Anhängern schuldig."

Autor: tr

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