Und hier die Noten der Duisburger nach dem 0:1 gegen Karlsruhe.

MSV: Einzelkritik gegen Karlsruhe

Lavric mit Comeback

tt
18. April 2008, 09:32 Uhr

Und hier die Noten der Duisburger nach dem 0:1 gegen Karlsruhe.

Tom Starke (2): In der ersten Hälfte kein einziges Mal hart geprüft, in einer Szene half Lamey aus. Sichere Parade gegen den durchgedribbelten Freis (69.), klasse gegen Kennedy (80.), aber danach machtlos.
Michael Lamey (4-): Klärte in höchster Not einen gefährlichen Frei-Schuss durch beherzten Einsatz (37.). Rannte sich auf der rechten Seite mehrfach fest und war weniger wirkungsvoll als in Hamburg.
Björn Schlicke (3-): Eine inkonsequente Abwehraktion im eigenen Strafraum, danach aber sicher bei hohen Bällen und im direkten Zweikampf. Im Aufbau mit dem einen oder anderen Patzer.
Fernando Avalos (3): Agierte in den Duellen mit Joshua Kennedy sicher, räumte auch Gefahrenherde auf der Außenbahn ab. Eine ganz wichtige Rettungstat kurz vor der Linie, nachdem Starke überlupft worden war (49.). Eine verunglückte Flanke mutierte zum Torschuss und touchierte die Latte.
Tobias Willi (3-): Setzte durch seine Doppelgrätsche mit anschließender Balleroberung und Torschuss ein wichtiges Signal (20.). Erneut kämpferisch überzeugend, allerdings manchmal zu überhastet in der Vorwärtsbewegung.
Ivica Grlic (4): Pech mit einem Freistoß, der um Zentimeter vorbeizischte. Bei den Flanken fehlte mitunter das Timing, defensiv konzentriert, nach vorne klappte nicht alles.
Adam Bodzek (4): Kümmerte sich um KSC-Wirbelwind Tamasz Hajnal. Eine Unachtsamkeit gegen Eggimann nach einem Eckball (28.), konnte im zweiten Durchgang nicht mehr alle Löcher stopfen.
Blagoy Georgiev (3-): Hatte die größte Chance im ersten Abschnitt, als er aus 16 Metern abzog, aber an der Latte scheiterte. Insgesamt ehrgeizig, nur die Ellenbogen-Attacke gegen Görlitz hätte er sich sparen können (77.).
Maicon (5): Lief sich immer wieder in der Defensive des KSC fest, wirkte zu verspielt, anstatt den direkten Weg zu suchen.
Claudiu Niculescu (4): Besaß die erste Gelegenheit, als er nach zehn Minuten abfeuerte, allerdings in Miller seinen Meister fand. Nach dem Wechsel ein starker Spurt, aber wieder war der KSC-Keeper hellwach. In einer Szene hätte er querlegen müssen (68.).
Christian Tiffert (5): Nach der ansehnlichen Vorstellung in Hamburg diesmal ohne Wirkung nach vorne. Blieb zur Pause in der Kabine.
Klemen Lavric (4): Erstmals seit Wochen wieder im Kader. Kam zur zweiten Hälfte, holte einen Freistoß heraus, wirkte aber auch übermotiviert. Rannte sich ein Mal mit Niculescu über den Haufen.

Autor: tt

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