Wenn man von Überraschungs-Mannschaften dieser Saison reden will, muss der FSV Vohwinkel genannt werden. Als Aufsteiger liebäugelte man lange sogar mit dem direkten Durchmarsch. Den kann man jetzt endgültig ad acta legen, weil die Vohwinkeler vom Verletzungspech gepackt wurden.

Vohwinkel: Kobsch: "Mit den Nerven am Ende"

Nur noch sieben gesunde Spieler

kru
18. April 2008, 09:10 Uhr

Wenn man von Überraschungs-Mannschaften dieser Saison reden will, muss der FSV Vohwinkel genannt werden. Als Aufsteiger liebäugelte man lange sogar mit dem direkten Durchmarsch. Den kann man jetzt endgültig ad acta legen, weil die Vohwinkeler vom Verletzungspech gepackt wurden.

"Ich bin jetzt acht Jahre im Verein und so etwas habe ich noch nie erlebt", schüttelt Geschäftsführer Thomas Kobsch den Kopf. "Mein Bruder Stefan ist mit den Nerven am Ende." Der musste nämlich als Trainer die Einheit am Dienstag ausfallen lassen, da er nur noch sieben gesunde Spieler zur Verfügung hatte. Die Liste der Ausfälle ist unendlich lang:

Benjamin Cansiz (Kapselriss im Daumen), Dirk Dzukowski (Rückenprobleme), Nicolai Königsmann (Sprunggelenksverletzung), Bastian Krenz (Zerrung), Holger Gaißmayer (Bronchitis und Entzündung am offenen Schienbein), Selcuk Kuru (Trainingsrückstand), Sebastian Steppuhn (Meniskus), Stefan Bach (Folgen seines Bänderrisses), Sascha Vrzogic (gesperrt), Sven Steup (Fußverletzung), Panagiotis Xifaras (Schulterprellung) und Stefan Vollmerhausen, der bis zum Ende der Saison ausfällt.

Kurios: Selbst Coach Kobsch kann sich nicht als Ersatzmann auf die Bank setzen, da ihn eine Bänderverletzung plagt. Deshalb seine Konsequenz: "Ich weiß beim besten Willen nicht, wen ich am Sonntag in Hilgen aufstellen soll." Dabei hätte man ganz oben mitmischen können. Thomas Kobsch: "Die Mannschaft hat es nicht verdient, jetzt durchgereicht zu werden. Es tut mir wirklich leid für die Jungs." Auch die unteren beiden Teams, die jeweils in der Kreisliga A im Aufstiegskampf stecken, haben mit personellen Problemen zu kämpfen, daher kann man auch von dort keine Unterstützung erwarten. "Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen", sagt Stefan Kobsch.

Autor: kru

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