Offene Rechnungen führen einen Gast, der diese nicht begleichen kann oder mag, über kurz oder lang in die Küche der von ihm besuchten Lokalität. Hier, so sagt es der Volksmund, muss er dann so lange spülen, bis er schuldenfrei ist. Im Fußball führen offene Rechnungen dazu, dass die Elf die im Hinspiel den kürzeren gezogen hat, im Re-Match alles besser machen möchte. Eine solche Mannschaft ist der OSC Rheinhausen.

Bezirksliga 6: Expertentipp von Jürgen Panknin (Trainer OSC Rheinhausen)

"Haben eine Rechnung offen"

Moritz Rieckhoff
17. April 2008, 16:13 Uhr

Offene Rechnungen führen einen Gast, der diese nicht begleichen kann oder mag, über kurz oder lang in die Küche der von ihm besuchten Lokalität. Hier, so sagt es der Volksmund, muss er dann so lange spülen, bis er schuldenfrei ist. Im Fußball führen offene Rechnungen dazu, dass die Elf die im Hinspiel den kürzeren gezogen hat, im Re-Match alles besser machen möchte. Eine solche Mannschaft ist der OSC Rheinhausen.

Am 25. Spieltag der Bezirksliga 6 empfängt der OSC den VfB Uerdingen, der die erste Begegnung mit den Duisburgern seinerzeit für sich entscheiden konnte. Und weil Rechnungen eben so oder so irgendwann einmal beglichen werden müssen, sagt Jürgen Panknin, Trainer beim Tabellenschlusslicht, vor der Partie folgerichtig: "Wir haben mit Uerdingen noch eine Rechnung offen. Ich glaube fest an mein Team und an eine gelungene Revanche." Darüber hinaus macht der Coach noch eine ganz andere Rechnung auf:[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/005/456-5539_preview.jpeg Schöpft doch noch einmal Hoffnung im Abstiegskampf: OSC-Übungsleiter Jürgen Panknin [/imgbox]

"Wenn wir am Wochenende Uerdingen schlagen und die Punkte aus dem abgebrochenen Match gegen Paschaspor draufrechnen, dann sind wir wieder mitten drin in der Verlosung um den Klassenverbleib." Dann hätten die Olympischen in der Tat 18 Zähler auf der Habenseite. Verliert die Konkurrenz, wären es dann nur noch vier Punkte bis ans rettende Ufer. Doch an diesem befindet sich momentan ausgerechnet der Lokalrivale VfL Rheinhausen. Und ob der gewillt ist, dem Konkurrenten einen Platz auf dem trockenen und sicheren Untergrund zu gewähren, darf bezweifelt werden. Im Auswärtsspiel beim TSV Krefeld-Bockum könnte der VfL aus eigener Kraft weitere Punkte zwischen sich und seinen innerstädtischen Nachbarn bringen.

Der dritte Duisburger Vertreter, der VfB Homberg, empfängt den SV Budberg. Siegt die Elf von Trainer Achim Kontermann, ist vielleicht doch noch einmal ein Angriff auf die Aufstiegsplätze möglich.

Autor: Moritz Rieckhoff

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