Das nennt man wohl oberen Durchschnitt: Die SpVgg. Bönen ist sechs Spieltag vor Schluss in der Tabelle ganz allein. Als Tabellenfünfter ist der Abstand sowohl nach oben als auch nach unten groß. Zuletzt gab es mit der 1:2-Heimpleite gegen den SV Südkirchen einen schmerzhaften Nackenschlag für den Landesliga-Absteiger.

Bezirksliga 8: SpVgg. Bönen steht irgendwie "dazwischen"

Der Weg der kleinen Schritte

17. April 2008, 15:24 Uhr

Das nennt man wohl oberen Durchschnitt: Die SpVgg. Bönen ist sechs Spieltag vor Schluss in der Tabelle ganz allein. Als Tabellenfünfter ist der Abstand sowohl nach oben als auch nach unten groß. Zuletzt gab es mit der 1:2-Heimpleite gegen den SV Südkirchen einen schmerzhaften Nackenschlag für den Landesliga-Absteiger.

"Das war ein richtig schlechtes Spiel", schimpft der erste Vorsitzende Peter Hahnemann. In der Woche zuvor ging die Partie in Kaiserau mit 1:3 verloren. Hahnemann räumt der Mannschaft allerdings "mildernde Umstände" ein. "Es ist schwierig, in jeder Woche die Topleistung abzurufen, wenn es um nichts mehr geht." Bis zum Kaiserau-Spiel funktionierte dies recht gut, es gelangen vier Siege in Serie. Und so überwiegt beim Vorsitzenden die Zufriedenheit mit dem Verlauf dieser Umbruch-Saison in Bönen.

Vor allem Trainer André Kracker spricht der "Boss" des Fusionsvereins ein großes Lob aus. "Es war nicht selbstverständlich, dass sich die komplett neue Mannschaft so schnell findet", meint Hahmemann. Über die Frage nach einer Fortsetzung von Krackers Engagement in Bönen wurde deshalb im Vorstand nicht lange diskutiert. "Er leistet sehr gute Arbeit," meint Hahnemann angesichts des "manifestierten" fünften Platzes.

Für die kommenden Jahre plant die Spielvereinigung einen Weg der kleinen Schritte. "Es geht darum, sich nach und nach zu verbessern", sagt Hahnemann. Bis auf "zwei bis drei Hängepartien" stehe der Kader für die kommende Spielzeit bereit. Mit Thomas Matuschek steht bereits eine Neuverpflichtung fest.

Große Sprünge sind ohnehin nicht drin, so dass sich der Club verstärkt im eigenen Lager umsieht. "Wir wollen versuchen, immer ein paar gute Leute aus der eigenen Jugend herauszubekommen", sagt der Vorsitzende.

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