In der Gelsenkirchener Kreisliga C3 sorgte die überraschende Abmeldung der zweiten Mannschaft von Spfr. Bulmke für reichlich Gesprächsstoff (RevierSport online berichtete). Der Vorstand der Bulmker hatte die Mannschaft vergangene Woche vom laufenden Spielbetrieb zurückgezogen, weil über längere Zeit mehrmals Spieler auf falschem Pass gespielt haben und man mit der Abmeldung des Teams einer hohen Strafe vom Kreis zuvorkommen wollte. Bei RevierSport online nimmt nun der ehemalige Betreuer der Mannschaft, Roman Choutsberg, Stellung zu den Vorwürfen des Vorstands.

Gelsenkirchen: Pässe gefälscht? SF Bulmke II meldet sich ab (Update!)

Ex-Trainer nimmt Stellung zu den Vorwürfen

stebla
17. April 2008, 11:31 Uhr

In der Gelsenkirchener Kreisliga C3 sorgte die überraschende Abmeldung der zweiten Mannschaft von Spfr. Bulmke für reichlich Gesprächsstoff (RevierSport online berichtete). Der Vorstand der Bulmker hatte die Mannschaft vergangene Woche vom laufenden Spielbetrieb zurückgezogen, weil über längere Zeit mehrmals Spieler auf falschem Pass gespielt haben und man mit der Abmeldung des Teams einer hohen Strafe vom Kreis zuvorkommen wollte. Bei RevierSport online nimmt nun der ehemalige Betreuer der Mannschaft, Roman Choutsberg, Stellung zu den Vorwürfen des Vorstands.

Roman Choutsberg (Ex-Trainer Spfr. Bulmke II):

„Ich weise diese Vorwürfe zurück. Man möchte mir hier die Schuld in die Schuhe schieben. Der Vorstand wusste jederzeit Bescheid, unter anderem auch Horst Launert und hat nichts dagegen gehabt. Ich war manchmal einfach gezwungen gesperrte oder noch nicht spielberechtigte Spieler auflaufen zu lassen, weil wir keine Leute hatten. Ich musste regelmäßig Spieler für die erste Mannschaft abgeben, bei Bulmke wollte man aber auch nicht, dass die zweite Mannschaft nicht antritt oder abgemeldet wird. Ich habe genug Zeugen, die das bestätigen können. Bezüglich des Spielabbruchs gegen Falke Gelsenkirchen nehme ich die ganze Schuld auf mich. Ich bin dafür verantwortlich und habe dies auch nie bestritten. Ich wurde da zu Recht für die Rote Karte verurteilt. Aber ich habe nie die Schiedsrichterin, wie auf der Verhandlung der Spruchkammer behauptet wurde, beleidigt.“

Autor: stebla

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