Mit einer DVD-Analyse stimmte TUSEM-Trainer Kristof Szargiej sein Team auf den TBV Lemgo ein. Nach der 23:37 (8:18)-Abfuhr in der Lipperlandhalle lässt sich festhalten: Da haben einige wohl nicht richtig aufgepasst. Denn schlug man sich drei Tage zuvor gegen den HSV Hamburg noch durchaus tapfer, war man dem Favoriten am gestrigen Mittwoch hoffnungslos unterlegen.

Handball: Lemgo – TUSEM 37:23 (18:8)

"Emotionslose Vorstellung"

gri
16. April 2008, 22:32 Uhr

Mit einer DVD-Analyse stimmte TUSEM-Trainer Kristof Szargiej sein Team auf den TBV Lemgo ein. Nach der 23:37 (8:18)-Abfuhr in der Lipperlandhalle lässt sich festhalten: Da haben einige wohl nicht richtig aufgepasst. Denn schlug man sich drei Tage zuvor gegen den HSV Hamburg noch durchaus tapfer, war man dem Favoriten am gestrigen Mittwoch hoffnungslos unterlegen.

"Das war gar nichts", formulierte der Sportliche Leiter Stephan Krebietke, um dann auszuführen: "Dass der Gegner spielerisch besser sein würde, war keine Überraschung. Aber bei uns war noch nicht einmal der Wille zu erkennen. Das war die emotionsloseste Vorstellung unserer Mannschaft, seitdem Kristof der Trainer ist."

Zumindest einen Trost gab es neben Ben Schütte, der nach seiner Einwechslung als einziger zu überzeugen wusste: Die Konkurrenz im Abstiegskampf blieb komplett punktlos. Krebietke: "Wir wollen eigentlich nur auf uns schauen, aber wir können schon von Glück reden, dass sich in der Tabelle nichts geändert hat."

TUSEM: Schmetz (6), Casanova (4), Katzirz (4), Dragunski (3), Klesniks (3), Schütte (2), Schmidt (1/1)

Autor: gri

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