Der deutsche Nationalkeeper Timo Hildebrand erlebt beim spanischen FC Valencia derzeit Himmel und Hölle: auf der einen Seite steht das Pokalfinale gegen den FC Getafe, auf der anderen aber auch der Tabellenkeller der spanischen Liga.

Hildebrand zwischen Pokalfinale und Abstiegskampf

Der FC Getafe ruft

sid
14. April 2008, 11:53 Uhr

Der deutsche Nationalkeeper Timo Hildebrand erlebt beim spanischen FC Valencia derzeit Himmel und Hölle: auf der einen Seite steht das Pokalfinale gegen den FC Getafe, auf der anderen aber auch der Tabellenkeller der spanischen Liga. "Es gab mehr Frust als Lust, mehr schlechte als gute Spiele. Niemand hier kann zufrieden sein mit der aktuellen Situation", sagte Hildebrand.

Am Mittwoch trifft der 29-Jährige mit Valencia, das mit 39 Zählern in der Primera Division derzeit nur fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat, im Finale um den Königspokal auf den FC Getafe. Die Generalprobe am Wochenende gegen Racing Santander (1: 2) ging allerdings daneben.

Doch Deutschlands Nummer zwei hofft, dass ein möglicher Pokalsieg "die Schmerzen der Fans" ein wenig lindern könnte: "Sie haben bisher schon ziemlich leiden müssen wegen uns. Es ist die Chance, das Ruder jetzt endlich herumzuwerfen. Wir wollen gewinnen, uns damit die UEFA-Cup-Qualifikation erkämpfen und danach die bisher so schlecht verlaufene Saison halbwegs retten."

Parallelen sieht Hildebrand zu seiner Anfangszeit als Stammspieler beim VfB Stuttgart, als die Schwaben in der Spielzeit 2000/2001 nur knapp dem Abstieg entkamen. "Auch damals lief es im ersten Jahr nicht rund, hat es gehakt, war Sand im Getriebe. Aber diese Erfahrung gibt mir jetzt auch das nötige Selbstbewusstsein. Ich weiß, dass man Widerstände und Probleme besiegen kann, wenn man unbeirrt an sich arbeitet, voll durchzieht, auf sich vertraut und positiv denkt", sagte Hildebrand.

Autor: sid

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